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15. September 2020 | 20:00 Uhr

Podiumsdiskussion: Das Oktoberfest-Attentat und der Doppelmord von Erlangen

Ulrich Chaussy  

Das Oktoberfest-Attentat und der Doppelmord von Erlangen

Wie Rechtsterrorismus und Antisemitismus seit 1980 verdrängt werden

Der Terroranschlag von München jährt sich im September 2020 zum 40. Mal, doch die Hintergründe sind noch immer nicht aufgeklärt.

Münchner Volkstheater
Brienner Str. 50
80333 München
»40 Jahre Oktoberfest-Attentat«
Podiumsdiskussion mit Ulrich Chaussy, Werner Dietrich, Renate Martinez & Joachim Hermann
Moderation: Annette Ramelsberger (Süddeutsche Zeitung)

Es ist der schwerste Anschlag in der deutschen Nachkriegsgeschichte: Bei der Explosion einer Bombe am 26. September 1980 am Oktoberfest-Haupteingang kamen 12 Opfer und der Attentäter ums Leben, 221 Menschen wurden verletzt, viele davon schwer. Seit nunmehr vier Jahrzehnten recherchiert BR-Reporter und Autor Ulrich Chaussy die Hintergründe des Attentats. Werner Dietrich vertritt als Rechtsanwalt seit 1983 Überlebende des Attentats. Beide machen seit Jahren auf die zahllosen Ungereimtheiten im Fall aufmerksam. 2014 kam es zur Wiederaufnahme des Falls durch das Bayerische Landeskriminalamt. Erst vor kurzem wurden die Ermittlungen wieder eingestellt.
Wie ist der Stand heute? Über das Phänomen des rechten Terrorismus, die verschiedenen Phasen der Ermittlungen und nicht zuletzt über den Umgang mit den Opfern sprechen Innenminister Joachim Hermann, »Opferanwalt« Werner Dietrich, Ulrich Chaussy und Renate Martinez, Überlebende des Attentats.

Karten-VVK startet am 17.8.2020
Eintritt: Euro 15.- (Saal) // Euro 5.- (Stream) // nur VVK (keine Abendkasse)

Der Stream kann bis 60 min vor Veranstaltungsbeginn gebucht werden & steht Ihnen dann 72 h zur Verfügung.

Eine Veranstaltung des Literaturhauses München in Kooperation mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Lichterkette e.V. und dem Münchner Volkstheater. Mehr Informationen finden Sie hier.