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Red Metal
Die Heavy-Metal-Subkultur der DDR
Erscheint voraussichtlich: Dezember 2021
Auflage: 2.
Erstveröffentlichung: November 2021
Ausstattung: Klappenbroschur
Format: 16,5 x 23,5 cm
Seitenzahl: 352
Abbildungen s/w: 86
Abbildungen farbig: 31
ISBN: 978-3-96289-138-1
Reihe / Kategorie: DDR-Geschichte
Heavy-Metal-Fans waren in der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre die vermutlich größte jugendliche Subkultur in der DDR. Sie gingen arbeiten, denn Schallplatten, ihr Outfit und Shopping-Fahrten nach Budapest waren teuer. Für Politik interessierten sie sich jedoch kaum. Die SED war deshalb verunsichert, wie sie mit der Jugendkultur umgehen sollte, und bemühte sich letztlich erfolglos, die Metal-Szene für ihre Ziele einzuspannen.
Nikolai Okunew erzählt auf der Basis umfassender Archivrecherchen, dutzender Interviews und der breiten Szene-Überlieferung die Geschichte der Heavy-Metal-Szene in der DDR. Er zeigt, wie sich ihre Bands entwickelten und die Fans an den Wochenenden scharenweise in alle Ecken des Landes fuhren, um dort zu feiern, zu trinken und zu headbangen. Konflikte mit der Polizei und der Stasi werden dabei ebenso deutlich wie die Rolle des Radios, das den Heavy Metal ins Land trug.

Pressestimmen

Ein Schatz an Spezial- und Alltagswissen.
Ulrich Seidler, Berliner Zeitung

Ein anschauliches Bild einer westlich geprägten Subkultur im Osten.
Tilmann Ziegenhain

»Red Metal« ist eine bewegende und spannende Zeitreise durch eine hochinteressante Subkultur, die in der Popkultur bislang viel zu wenig Aufmerksamkeit erhalten hat.
Lennart Koch, tip