ZEITGESCHICHTE ENTDECKEN

Portofreie Lieferung innerhalb Deutschlands

MENÜ

INFOMATERIAL

Vorschau Frühjahr 2019
Vorschau Herbst 2018
Gesamtverzeichnis 2017

ddr-forschung.de
ddr-militaergeschichte.de
die-deutsche-kolonialgeschichte.de
folkszene-ddr.de
geheimnisvolle-orte.de
historische-reisefuehrer.de
laenderportraet.de
lebenswelten-im-linksverlag.de
orte-deutscher-geschichte.de

Detailansicht

Noch nicht erschienen
25.00 EUR
Wir empfehlen den Kauf in Ihrer Buchhandlung vor Ort! Einige Händler melden uns regelmäßig ihre Bestände. Jetzt aktuellen Lagerbestand in einer Partnerbuchhandlung überprüfen.
Matrosenruhe
Meine Jahre in Putins Gefängnissen
Übersetzer: Ingolf Hoppmann, Olga Kouvchinnikova
Erscheint voraussichtlich: März 2019
Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag
Format: 13,5 x 21,0 cm
Seitenzahl: ca. 416
Abbildungen s/w: ca. 12
ISBN: 978-3-96289-032-2
Reihe / Kategorie: Politik/Zeitgeschichte
Alles scheint bestens zu laufen für Wladimir Perewersin: Mit gerade einmal 36 Jahren bekommt er einen hohen Posten bei einer russischen Bank. Doch dann gerät er in die Mühlen des Prozesses gegen Michail Chodorkowski, den Besitzer des Ölkonzerns YUKOS, für den er eine Weile gearbeitet hat. Chodorkowski hat sich bei Präsident Putin unbeliebt gemacht, und Perewersin soll ihn mit Falschaussagen belasten. Er weigert sich. Schließlich wird er selbst wegen Betrugs und Geldwäsche zu einer Haftstrafe von elf Jahren verurteilt. Ein Albtraum nimmt seinen Lauf - sieben Jahre verbringt Perewersin in Lagern und Gefängnissen, darunter die seit Sowjetzeiten berüchtigte »Matrosenruhe« in Moskau. Heute lebt er in Berlin.
Perewersins Buch gibt einen Einblick in die kaum fassbaren Zustände im russischen Justizwesen. Korrupte und politisch willfährige Gerichte und Staatsanwaltschaften lassen Angeklagten keine Chance. Und im Strafvollzug werden die Häftlinge vom Gefängnispersonal schikaniert, verprügelt und erpresst, häufig haben Schwerverbrecher das Sagen. Perewersin schildert all das nüchtern, reflektiert und ungemein eindringlich.

Pressestimmen

Ein Buch, über das Olga Romanowa, die Leiterin einer Selbsthilfegruppe von Ehefrauen von Häftlingen, im Vorwort schreibt, es sei das Beste, was sie jemals über Gefängnisse gelesen habe. Gut möglich, dass sie Recht hat.
Deutschlandfunk, Andruck