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Ich hab den Blues schon etwas länger
Spuren einer Musik in Deutschland
Erschienen: September 2008
Auflagenart: Neuausgabe
Ausstattung: Broschur
Format: 16,5 x 23,5 cm
Seitenzahl: 416
Abbildungen s/w: 229
Abbildungen farbig: 8
ISBN: 978-3-86153-495-2
Reihe / Kategorie: Politik/Zeitgeschichte
Deutschland hat den Blues schon etwas länger. Ab den 1920er Jahren sickerte er als Marginalie des Jazz über den Atlantik, bis er sich nach dem Zweiten Weltkrieg von seiner Schattenexistenz emanzipierte. 1962 erteilte die Agentur Lippmann+Rau den Ritterschlag: Sie schnürte zum ersten Mal ein epochales Tourneepaket, das American Folk Blues Festival. Auch wenn er nur in konjunkturellen Phasen das Biotop der Nische verlassen hat, ist der Blues bis heute eine feste Größe des musikkulturellen Alltags in Deutschland.

Namhafte Publizisten, Musiker und Insider zeichnen in mehr als fünfzig Texten ein präzises wie kurzweiliges Bild der Geschichte und Gegenwart des Blues. Porträts von Inga Rumpf, Louisiana Red, Abi Wallenstein, Das Dritte Ohr, Joy Fleming, B.B.&The Blues Shacks oder der Blues Company gestatten einen Blick hinter die Kulissen. Mit Beiträgen von Wim Wenders, Manfred Miller, Eric Burdon, Klaus Doldinger, Werner Burkhardt, Siegfried Schmidt-Joos, Konrad Heidkamp, Christoph Dieckmann, Peter Maffay, Günter Amendt, Peter Wicke, Götz Alsmann und vielen anderen.

Pressestimmen

»Ich hab' den Blues schon etwas länger« ist mehr als nur eine vergnügliche Spurensuche, es ist eine längst fällige Beschäftigung mit dieser Musik in Deutschland Ost und West. Die Autoren – vom Herausgeberpaar Michael Rauhut (Professor für populäre Musik der Universität Adger in Norwegen) und Reinhard Lorenz (Gründer des Jazzarchivs Eisenach) handverlesen – ergehen sich nicht in den üblichen Plattitüden über den Blues. Sie haben sich, und das ist von der ersten bis zur letzten Zeile spürbar, ernsthaft, akribisch, aber auch emotional mit dieser Musikform auseinandergesetzt, so führen sie uns behutsam durch den deutschen Blues von seinen Anfängen im Kaiserreich über die Zeiten des Naziterrors bis ins Hier und Heute. Von Bayern bis Thüringen, von Berlin bis Lahnstein - von Inga Rumpf über Eric Burdon und Peter Maffay bis zu Pete York und Götz Alsmann.
Uwe Golz, Deutschlandradio Kultur

Vor allem die Vielzahl der Autoren sorgt für überaus abwechslungsreichen Lesestoff. (...) »Ich hab den Blues schon etwas länger« zeichnet ein lebendiges, facettenreiches Bild vom Blues in Deutschland und lässt hoffen, dass viele den Blues auch noch lange haben werden.
bluesnews Magazin

Alle Texte bieten neben akribisch recherchierten und exzellent formulierten Informationen vor allem das, was den Blues auszeichnet: Ganz viel Gefühl. Man spürt den Atem der Geschichte, den Schweiß der Legenden und besonders den Zauber der Musik – begleitet von tollen, stimmungsvollen Fotos von Menschen und Orten oder auch Originaldokumenten.
Als Leser kann man sich mit diesem Buch eine intensive Blues-Woche gönnen, indem man an jedem Wochentag das entsprechende Kapitel liest und je nach eigener Tonträgersammlung die passende Musik dazu auflegt. Danach wird es gute Dienste als schier unerschöpfliches Nachschlagewerk leisten können.
Regina Sommerfeld, www.1beat.de

Blues in Ost und West, Anekdoten, Analysen, Mumaßungen über die Zukunft dieser Musik. Und immer wieder Bekenntnisse. Doch das mit 231 Fotos und acht Farbtafeln illustrierte Sammelwerk von Rauhut/Lorenz fasziniert auch Zeitgenossen, die sich nur am Rande für den Blues interessieren. Jazzer und Pop-Fans werden Spaß haben und viel lernen.
Hans Hielscher, Spiegel online

Ein ausgezeichnetes und einzigartiges Nachschlagewerk über ein Biotop der deutschen Musikszene.
ekz – Einkaufszentrale der Bibliotheken

Ein großartiges und gewichtiges Werk. (...) Allein die Namen der vertretenen Autoren wecken Lust und Neugier auf die Lektüre. Man kann in diesem Werk herumschlendern, sich treiben lassen, die Bilder betrachten, den einen oder anderen Text lesen, am besten dazu eine Bluesplatte hören und dabei ein wenig in den eigenen Erinnerungen schwelgen.
Kai Engelke, FOLKER!

Der von Michael Rauhut und Reinhard Lorenz herausgegebene Band erhellt die deutsche Bluesgeschichte mit zahlreichen Momentaufnahmen, tief empfundenen Bekenntnissen und einer schier unerschöpflichen Faktenfülle.
Thomas Klingebiel, Neue Westfälische