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Ararat
Pilgerreise eines Ungläubigen
Übersetzer: Stefan Häring, Verena Kiefer
Erschienen: Juni 2008
Auflagenart: Neuausgabe
Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag
Format: 12,5 x 20,5 cm
Seitenzahl: 288
ISBN: 978-3-86153-487-7
Reihe / Kategorie: Literarische Publizistik
Der Ararat, mit über 5000 Metern höchster Berg an der Grenze der Türkei zu Armenien, ist Ort eines in vielen Religionen verbreiteten Glaubens: Hier soll nach dem Ende der gottgewollten Sintflut die Arche Noah gestrandet sein.
Dieser Mythos hat den niederländischen Autor Frank Westerman seit seiner Kindheit begleitet. Er ergründet ihn in einer atemberaubenden Zeitreise im Spannungsfeld zwischen Wissen und Glauben, Historie und Gegenwart.
Das Werk ist für drei Literaturpreise nominiert und erscheint in Übersetzungen in sieben Ländern.

Pressestimmen

Dass er fleißig und akribisch ist, erklärt nicht Westermans Erfolg. Was ihn so speziell macht, ist sein rein assoziatives Buch-Konzept, absolut persönlich, absolut autobiografisch. (...)
Das sind Wissenschaft und Literatur zum Anfassen – spannend, witzig und sehr poetisch: Figuren im Schneegestöber einer Spielzeugkugel, die gerade geschüttelt worden ist. Wissenschaftsthriller und Unterhaltung pur. Westerman ist genial, eine echte Entdeckung für Laien wie für Insider.
Lutz Bunk, Deutschlandradio Kultur

Westerman begibt sich auf einen Weg, der zum Glück kein weiterer abenteuerlicher Gipfelsturm ist. Auf leisen Sohlen und mit bedächtigen Schritten kreist er den Berg 250 Seiten lang ein, sammelt Andenken und Anekdoten christlicher und islamischer Kultur- und Religionsgeschichte. Obwohl hier und da fast wissenschaftlich-dokumentarisch gehalten, wird der studierte Hydrotechnologe am Berg kaum Leser verlieren. Das liegt an seinem subtilen, wortspielerischen Humor und an der Art und Weise, wie er den Ararat zur Hauptfigur der Geschichte macht. (...) Wenn er am Ende tatsächlich oben ankommt, ist man dankbar, dass Westerman dem Leser nicht im letzten Moment noch ein Gotteserlebnis andienen will wie Hape Kerkeling.
Helen Sibum, Neue Ruhr Zeitung

Das Besondere an Frank Westerman: Er reichert Fakten und Mythen mit seinen eigenen Erlebnissen an, er beschreibt nicht einfach nur seinen Aufstieg, sondern nähert sich dem Ararat wirklich an, verwebt Religionsgeschichte, politische Auseinandersetzungen um und an dem Berg mit seinen persönlichen Fragen – und Antworten. Kurzum: Das Buch fasziniert, ist wunderbar geschrieben und dazu noch akribisch recherchiert. Und schließlich: Frank Westerman gelingt es tatsächlich, die Magie des Berges zu entschlüsseln – und auch dessen Gefahren.
Andreas Debski, Dresdner Neueste Nachrichten

Auf dreihundert Seiten hat Westerman ein dickes Knäuel aus religiösen, kulturgeschichtlichen und politischen Fäden entwirrt, um am Ende nur lose Enden liegen zu lassen. Das ist ein großes Glück, denn der Autor macht es anders als die meisten seiner Protagonisten: Er gibt auf viele intelligente Fragen keine einzige dumme Antwort.
Ronald Düker, LITERATUREN

Ein Text wächst bei Frank Westerman wie die Perle in einer Auster: um einen Einschluss, einen wie zufälligen Kern herum legt der Niederländer Schicht um Schicht schimmernden Materials. Kleinodien entstehen. (...)
Der Niederländer nimmt den Leser mit auf eine unvergessliche Reise. Er umkreist den »Schmerzensberg«. Auf Um- und Abwegen, mit einem Schutzschild aus gespielter Naivität, nähert sich der Schreibende vermintem Terrain. Doch offenbar mühelos überwindet der Wanderer alle Grenzen – zwischen ferner Vergangenheit und bedrängender Gegenwart, zwischen verfeindeten Völkern und Kulturen, Literatur und Wissenschaft, Wissen und Glauben.
Uwe Stolzmann, Neue Zürcher Zeitung

Westerman liegt es fern, den Mythos zu zerstören. Er erklärt, ordnet ein, wägt ab, mit der Behutsamkeit und dem Respekt, den der Gegenstand verdient. Und trotzdem bleibt sein Buch unterhaltsam und spannend, weil er weder doziert noch in den Tiefen der Geschichte verharrt. Es ist erfrischend irdisch.
Frank Grubitzsch, Sächsische Zeitung

Frank Westermans »Ararat« ist mehr als ein auf der neuen Welle modischer Pseudoreligiosität reitendes Sachbuch, das sorgfältig recherchiert und gut geschrieben ist. Der Text hat mich mehr fasziniert als viele hochgelobte Romane, weil er auf jede Effekthascherei verzichtet, seine Eleganz liegt darin, dass und wie der Autor hinter der Sache zurücktritt und mit größtmöglicher Exaktheit ganz und gar unprätentiös erzählt, ohne seine Subjektivität zu verleugnen oder sich zur allwissenden Instanz aufzuwerfen.
Hans Christoph Buch, F.A.Z.

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