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Der Maji-Maji-Krieg in Deutsch-Ostafrika
1905-1907
Erschienen: April 2005
Ausstattung: Broschur
Format: 16,5 x 23,5 cm
Seitenzahl: 240
Abbildungen s/w: 65
ISBN: 978-3-86153-358-0
Reihe / Kategorie: Schlaglichter der Kolonialgeschichte
1905 kam es in Deutsch-Ostafrika (heute Tansania) zu einem der größten Kolonialkriege in der Geschichte des Kontinents. Die einheimische Bevölkerung erhob sich gegen die deutschen Besatzer. Bis 1907 tobte der erbitterte Kampf, bei dem mehr als 100 000 Menschen starben, da mit einer Strategie der verbrannten Erde die Nahrungsgrundlagen der Rebellen systematisch zerstört wurden. Lediglich 15 Europäer fanden in dem ungleichen Kampf den Tod.
Eine aus Wasser bestehende Kriegsmedizin, in Swahili »Maji«, sollte die Krieger unverwundbar gegenüber den Kugeln der Besatzungsarmee machen. Dieser Kult vereinte die unterschiedlichsten ethnischen Gruppen in ihrem Kampf - und bewirkte eine verheerende Niederlage.
Mit dem vorliegenden Buch wird dieses beinahe vergessene Kapitel deutscher Kolonialgeschichte umfassend rekonstruiert. Ein internationales Autorenteam beleuchtet Ursachen, Verlauf und Folgen des Krieges, wobei auch die afrikanische Perspektive mit einbezogen wird.

Pressestimmen

Das Buch liefert eine umfassende und wichtige Rekonstruktion eines Krieges, der schon in der zeitgenössischen Rezeption unterrepräsentiert war und heute beinahe in Vergessenheit geraten ist.
ORF

Felicitas Becker und Jigal Beez haben ein Buch herausgegeben, in dem sie eine verlässliche Bestandsaufnahme der antikolonialen Maji-Maji-Erhebung und ihrer Folgen bis heute liefern. Sie schildern kenntnisreich die Vorgeschichte des Krieges, die ein Verständnis der Ereignisse erst ermöglicht.
Gaby Mayr, Süddeutsche Zeitung

Der Sammelband, für Laien verständlich und Wissenschaftler ergiebig, zeichnet ein differenziertes Bild der ereignisse und zeigt darüber hinaus, wie fruchtbar es sein kann, Perspektiven und Arbeitsweisen mehrerer Wissenschaftsdisziplinen in einem Projekt zu koordinieren. So erscheinen die Handlungen sowohl der Kolonialherren als auch der afrikanischen Völker in einem neuen Licht.
Ralph Erbar, F.A.Z.

Felicitas Beckers und Jigal Beez' Sammelband ist für Laien wie für Fachleute gleichermaßen interessant und hat aufgrund der solide recherchierten und mehrere Wissenschaftsdisziplinen übergreifenden Artitel das Potential zum Standardwerk. Und eines zeigt das Buch sehr deutlich: Es handelte sich um einen Krieg und nicht um einen Aufstand.
Dirk Sasse, sehepunkte 7