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Jeans in der DDR
Vom tieferen Sinn einer Freizeithose
Erschienen: September 2004
Ausstattung: Hardcover
Format: 12,5 x 20,5 cm
Seitenzahl: 200
Abbildungen s/w: 24
ISBN: 978-3-86153-335-1
Reihe / Kategorie: DDR-Geschichte
»Jeans sind eine Einstellung und keine Hose!« Ulrich Plenzdorfs »Werther« sprach vielen DDR-Bürgern aus der Seele. Die Geschichte der Nietenhose im sozialistischen Teil Deutschalnds erscheint so wechselhaft wie die Alltagserfahrung vieler Menschen. Erst war die Jeans Anlass für Schulverweise und Klubhausverbote, dann wurde sie durch die volkseigene Produktion in den 80er Jahren zu der Freiziethose schlechthin. Doch fehlte ihr trotz größter Anstrengungen sozialistischen Marketings stets eines: Der Nimbus der »Echten«. Der Kultstatus einer amerikanischen Markenjeans blieb im Sozialismus bis zuletzt unangefochten.
Rebecca Menzel erzählt die ruhmreichen Abenteuer der Nietenhose in der DDR. Die kuriosen Erlebnisse prominenter und unbekannter Zeitzeugen fließen dabei genauso ein wir Berichte über interne Querelen im Modeinstitut und Debatten in den Jugendzeitschriften. Bei den einen Lesern werden eigene Erinnerungen wach, für andere wird ein Stück des ostdeutschen Lebensgefühls erjennbar.

Pressestimmen

So etwas bleibt wohl nur wenigen Büchern vergönnt, dass bei deren Lektüre richtig viel Leute mitreden können. Das Buch ost unterhaltsam, das Thema perfekt recherchiert.
Märkische Oderzeitung (MOZ)

Ein amüsantes und informatives Buch, eine Hommage an die Jeans und die jungen Leute in der DDR, die sich tapfer in die internationale der Jeansträger einreihten und ihre geliebten Hosen mutig verteidigten.
Deutschlandfunk, Politische Literatur

Rebecca Menzel erzählt ihre sehr gut recherchierte Verbots-, Produktions-, Konsum- und Ost-Westgeschichte flott und unterhaltsam. Verstreut im Text finden sich anschauliche Jeans-Erinnerungen der Geburtsjahrgänge 1936-1969 und aussagekräftige Fotos von Jeansträger/innen. Gerade weil die Jeans mehr war als eine Hose (...), ist auch diese Geschichte mehr als die Geschichte einer Hose. Als Fallgeschichte für die Grenzen der Diktatur ist sie jedenfalls hervorragend geeignet.
Dorothee Wierling, H-Soz-u-Kult