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Geboren im Jahr Eins
Der Jahrgang 1949 in der DDR. Versuch einer Kollektivbiographie
Erschienen: September 2002
Ausstattung: Broschur
Format: 14,8 x 21,0 cm
Seitenzahl: 592
ISBN: 978-3-86153-278-1
Reihe / Kategorie: Forschungen zur DDR-Gesellschaft
1949 ist ein symbolischer Jahrgang, denn mit dem neuen Staat sollte auch ein neuer Mensch entstehen. Auf ihn richtete sich in ganz besonderer Weise der Erziehungsoptimismus der politischen Führung der DDR, die glaubte, mit der Kontrolle aller gesellschaftlichen Bereiche auch die Biographien der Menschen planen zu können.
Am Beispiel der im Jahr Eins der DDR Geborenen beschreibt Dorothee Wierling gemeinsame und abweichende Erfahrungen einer Generation, die alle Phasen der Entwicklung der DDR miterlebt hat. Untersucht wird, inwiefern sie die in sie gesetzten Erwartungen erfüllte und wo sie diesen widersprach.
Anhand von lebensgeschichtlichen Interviews und archivalischem Quellenstudium gelingt der Autorin eine lebendige, bildhafte Schilderung von DDR-Geschichte jenseits eindimensionaler Deutungsmuster.

Pressestimmen

Mit diesem Band ist Dorothee Wierling ein großer Wurf gelungen, denn damit liegt ein zentraler Baustein zu einer Gesellschaftsgeschichte der DDR vor - aus der Sicht der ersten ebenso symbolischen wie signifikanten Nachkriegsgeneration der DDR.
DAMALS

Die Interviews werden überaus differenziert interpretiert und mit sozialgeschichtlichen Analysen zu Themen wie Kindheit und Jugend, Familie und Arbeitswelt verknüpft. Das Ergebnis kommt einer Kollektivbiografie jener Generation nahe, die bis 1989/90 nur das Leben in der DDR kannte.(...) Von nur wenigen Habilitationsschriften, denn um eine solche handelt es sich hier, kann man wie in diesem Falle behaupten, dass sie beim Lesen zu fesseln vermögen und man sie am Ende nur ungern aus der Hand legt.
Frankfurter Rundschau

Wierling destilliert ihre Erkenntnisse aus 21 lebensgeschichtlichen Interviews und ordnet sie auf fast 600 Seiten in den gesellschaftsgeschichtlichen Zusammenhang ein.
Man kann sich natürlich darüber streiten, ob die Studie repräsentativ ist, lesenswert ist sie allemal. Dorothee Wierling hat sich bemüht, die subjektiven Erinnerungen der Befragten in die politische Chronik der DDR einzubetten, dadurch werden ihre Rahmenbedingungen sichtbar.
Der Tagesspiegel

Dorothee Wierling ist eine Sammlerin von Details der Erinnerung. Klischees und Verallgemeinerungen vermeidet sie durch Gründlichkeit. Den Begriff der Generation benutzt sie nur, um ihn wieder zu verwerfen. Und so läßt sich ihre detaillierte kulturhistorische Reise durch die Biografien eines Jahrgangs als eine Geschichte der DDR lesen - eine Erfahrungsgeschichte.
mdr, FIGARO

Vor allem geht es der Autorin darum, einen neuen Zugang zur Geschichte der DDR zu eröffnen. Das Buch ist nachgerade spannend zu nennende Lektüre, an der man sich festlesen kann. Durch die Interviews und den ständigen Bezug auf sie wird hier oft mehr über das Leben im Alltag in der DDR deutlich als in vielen anderen Publikationen zu diesem Thema.
Das Buch vermittelt anschaulich, wie sich historische Ereignisse auf ganz unterschiedliche Weise in Lebensläufen niederschlagen.
Das Parlament

Die Arbeit bietet eine Fülle an Material, aufschlußreich, detailliert und vorzüglich aufbereitet sowie gut zu lesen.
Berliner Debatte Initial