ZEITGESCHICHTE ENTDECKEN

Portofreie Lieferung innerhalb Deutschlands

MENÜ

INFOMATERIAL

Vorschau Frühjahr 2020
Vorschau Herbst 2019
Gesamtverzeichnis 2019

ddr-forschung.de
ddr-militaergeschichte.de
die-deutsche-kolonialgeschichte.de
folkszene-ddr.de
geheimnisvolle-orte.de
historische-reisefuehrer.de
laenderportraet.de
lebenswelten-im-linksverlag.de
orte-deutscher-geschichte.de

Detailansicht

Titel vergriffen
5.00 EUR
Die Verfügbarkeit des Titels kann in folgenden Internet-Antiquariaten geprüft werden:

ZVAB.de
AbeBooks.de
Justbooks.de
Booklooker.de
eurobuch.com

Leseprobe und Volltextsuche:

Titel weiterempfehlen:

Funktionen:
Kommentar an den Verlag senden
Titel per eMail weiterempfehlen
Druckansicht
Ich bitte um Arbeit in der Sowjetunion
Deutsche Facharbeiter im Moskau der 30er Jahre
Erschienen: März 2003
Ausstattung: Broschur
Format: 14,8 x 21,0 cm
Seitenzahl: 192
Abbildungen s/w: 41
ISBN: 978-3-86153-275-0
Reihe / Kategorie: Politik/Zeitgeschichte
Nach der Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre zog es viele deutsche Arbeiter in die Sowjetunion, die für ihre ehrgeizigen Industrialisierungspläne gerade ausländische Spezialisten suchte. Fachleute von Siemens, Osram und AEG erhielten im Moskauer Elektrokombinat zunächst lukrative Devisenverträge, doch binnen weniger Jahre verschlechterten sich die Lebensbedingungen und wurden die Verträge gebrochen. Ein Zurück gab es für viele nach 1933 nicht mehr, und so mußten sie sich ganz auf die neuen kollektiven Lebensbedingungen einstellen und waren später dem Stalinschen Terror ausgeliefert.
Der Moskauer Historiker Sergej Shurawljow hat nun die Schicksale der deutschen Facharbeiter im Moskau der 30er Jahre recherchiert und dieses bisher kaum bekannte Kapitel deutsch-sowjetischer Beziehungen erschlossen. Er gibt einen einzigartigen Einblick in den Alltag jener Zeit, der bisher fast ausschließlich aus der Perspektive der sowjetischen Eliten oder hochrangiger Politemigranten beschrieben worden ist. Mit nüchterner Genauigkeit entlarvt er das Pathos in den Propagandabroschüren und schildert auf fesselnde Weise die bittere Realität im Vaterland aller Werktätigen.

Pressestimmen

Dem jungen Wissenschaftler und dem Verlag ist für dieses sorgfältig edierte und gut ausgestattete Buch zu danken. Ein authentisches Bild vom Leben und Sterben kleiner Leute in den Stürmen großer Geschichte.
Neues Deutschland

Shurawljow vermeidet es, zu pauschalisieren oder zu moralisieren, er fokussiert auf Einzelschicksale und fügt so dem Knochengerüst der boomenden sozialgeschichtlichen Totalitarismusliteratur biographisches Fleisch bei.
Die sorgsam gearbeiteten Miniaturen fügen sich zu einem Mosaik, das einen Einblick von unten in die Mechanik des stalinistischen Machtapparates eröffnet.
Deutschlandfunk: Politische Literatur