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Flaggenwechsel auf Helgoland
Der Kampf um einen militärischen Vorposten in der Nordsee
Erschienen: März 2002
Ausstattung: Hardcover
Format: 21,0 x 25,0 cm
Seitenzahl: 144
Abbildungen s/w: 133
ISBN: 978-3-86153-260-6
Reihe / Kategorie: Geschichte in Bild und Text
Helgoland war stets ein Zankapfel der europäischen Mächte. Das Eiland in der Deutschen Bucht galt als ein wichtiger Fixpunkt in der stürmischen See - für den Handel der Hansestädte und ihrer dynastischen Konkurrenten im Mittelalter ebenso wie für die militärischen Kontrahenten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nachdem die Insel von Friesen besiedelt worden war, gehörte sie ab dem 15. Jahrhundert zum Herzogtum Schleswig, bevor sie 1714 an Dänemark und 100 Jahre später an Großbritannien ging. Mit dem Helgoland-Sansibar-Vertrag von 1890 sicherte sich das Deutsche Reich den roten Fels in der Nordsee. Kaiser Wilhelm II. baute Helgoland zu einer Militärfestung aus, der im Ersten und im Zweiten Weltkrieg eine strategisch wichtige Rolle zugedacht war. Nach 1945 diente die Insel der britischen Luftwaffe als Übungsziel für Bombenabwürfe. Erst im März 1952 erfolgte die Rückgabe an Deutschland.
Neben der militärischen Geschichte kann Helgoland auf eine inzwischen über 170jährige Tradition als Seebad zurückblicken, das stets prominente Besucher anzog. Einer der ersten Badegäste war in den 1820er Jahren Heinrich Heine, Hoffmann von Fallersleben dichtete hier 1841 das Deutschlandlied.
Michael Herms zeigt in seiner reich bebilderten politischen Gesamtgeschichte Helgolands, warum um die Nordseeinsel immer wieder Machtkämpfe ausgetragen wurden, welche Veränderungen die Flaggenwechsel für die Helgoländer selbst mit sich brachten was Schriftsteller, Wissenschaftler und andere Besucher bis heute an dem roten Fels so fasziniert.

Pressestimmen

Das sorgfältig recherchierte Buch beinhaltet nicht nur die militärische Seite der Geschichte Helgolands. Wirtschaftliches, Soziales und Religiöses wird ebenso verfolgt wie die inzwischen 176jährige Tradition des Seebades und die Rolle, die das Eiland für das gesamtdeutsche Geistesleben spielte, und nicht nur, weil hier 1841 Hoffmann von Fallersleben das Deutschlandlied dichtete.
Neues Deutschland