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Eine Kopfjagd
Deutsche in Ostafrika - Spuren kolonialer Herrschaft
Erschienen: September 2001
Ausstattung: Klappenbroschur
Format: 16,5 x 23,5 cm
Seitenzahl: 224
Abbildungen s/w: 66
Karten: 2
ISBN: 978-3-86153-248-4
Reihe / Kategorie: Schlaglichter der Kolonialgeschichte
In Deutsch-Ostafrika, dem heutigen Tansania, trieben vor rund 100 Jahren die deutschen Kolonialtruppen den aufständischen Sultan Mkwawa in den Tod. Ihm wurde der Kopf abgetrennt und als makabre Trophäe nach Deutschland geschickt. Über das Ende des deutschen Kolonialreiches hinaus beschäftigte der Schädel Mkwawas europäische und afrikanische Regierungen: 1919 verfügten die Alliierten im Versailler Vertrag seine Rückgabe an das Volk der Wahehe, die aber nach langen Wirren erst 1954 erfolgte.
Vor dem Hintergrund dieser Kopfjagd erzählen Martin Baer und Olaf Schröter die Geschichte der ehemaligen deutschen Kolonie in Ostafrika: von der Eroberung des Platzes an der Sonne, über die Kämpfe im Ersten Weltkrieg, die Kolonialnostalgie in der Weimarer Republik, die nationalsozialistischen Weltmachtpläne bis hin zur Entwicklungspolitik beider deutscher Staaten. Während ihrer Recherchen sind die Autoren zugleich auf ungewöhnliche Geschichten gestoßen, etwa zum Kanonenboot aus dem Film African Queen oder zum Ursprung der braunen Hemden der SA, die mit zum Teil hier erstmals veröffentlichtem Bildmaterial illustriert werden.

Pressestimmen

Ein gut lesbares Geschichtswerk, für ein breites Publikum geschrieben.
DIE ZEIT

Ein hochinteressantes Buch über die immerhin 34-jährige Geschichte von Deutsch-Ostafrika, dem heutigen Tansania.
Nürnberger Zeitung

Eine Kopfjagd versammelt Zeugnisse des gewöhnlichen Kolonialismus - die kaum noch des bizarren Aufmachers bedürfen, um gruselig berührtes Kopfschütteln auszulösen. Reich mit Bildmaterial bestückt, zeichnet der Band eine Weltsicht nach, in die sich weitere größenwahnsinnige Anmaßungen fügen - bis hin zur Kopfjagd auf Juden, von Rassenkundlern 1942 ausgerufen.


Ein lesenswertes Buch, das viele neue Erkenntnisse vermittelt.
Die Darlegungen über das Schicksal des Schädels von Mkwawa ist eine historische Rechercheleistung aller erster Güte.
Internationales Afrikaforum

Kopfjagd liefert einen äußerst lesbaren, anekdoten- und informationsreichen Überblick, den es in dieser Form bisher nicht gab.
Literaturen

Sorgfältig recherchiert und gut geschrieben, führt das Buch den leser nicht nur in die Geschichte Mkwawas und seines Hauptes ein, sondern insgesamt in die deutsche Kolonialgeschichte Deutsch-Ostafrikas sowie deren Nachgeschichte, die, wie das Beispiel der deutschen Schädelsammlungen beweist, zum Teil bis heute andauert.
Das Historisch-Politische Buch