ZEITGESCHICHTE ENTDECKEN

Portofreie Lieferung innerhalb Deutschlands

MENÜ

INFOMATERIAL

Vorschau Frühjahr 2020
Vorschau Herbst 2019
Gesamtverzeichnis 2019

ddr-forschung.de
ddr-militaergeschichte.de
die-deutsche-kolonialgeschichte.de
folkszene-ddr.de
geheimnisvolle-orte.de
historische-reisefuehrer.de
laenderportraet.de
lebenswelten-im-linksverlag.de
orte-deutscher-geschichte.de

Detailansicht

Titel vergriffen
24.90 EUR
Bei uns ist das Buch leider vergriffen. Folgende Partnerbuchhandlungen haben es aber evtl. noch vorrätig* und schicken es Ihnen ggf. mit Rechnung zu.

MauerBuch: Buchladen in d...

Die Verfügbarkeit des Titels kann außerdem in folgenden Internet-Antiquariaten geprüft werden:

ZVAB.de
AbeBooks.de
Justbooks.de
Booklooker.de
eurobuch.com

Leseprobe und Volltextsuche:

Titel weiterempfehlen:

Funktionen:
Kommentar an den Verlag senden
Titel per eMail weiterempfehlen
Druckansicht
Vom »Zettelfalten« zum freien Wählen
Die Demokratisierung der DDR 1989/90 und die »Wahlfrage«
Erschienen: März 2000
Ausstattung: Hardcover
Format: 14,8 x 21,0 cm
Seitenzahl: 752
ISBN: 978-3-86153-212-5
Reihe / Kategorie: Forschungen zur DDR-Gesellschaft
Die »Wahlfrage« - wann, wofür und wie gewählt werden sollte - erwies sich als eines der Zentralprobleme bei der Umgestaltung am Ende der DDR. Hans Michael Kloth rekonstruiert daher die friedlichen Revolution als Geschichte der Durchsetzung freier Wahlen, denn hier wurde letztlich die Machtfrage entschieden.
Auf der Grundlage einer Überblicksdarstellung der seit 1950 abgehaltenen Scheinwahlen und einer minutiösen Untersuchung der Ereignisse um die gefälschten Kommunalwahlen vom 7. Mai 1989 werden die divergierenden Wahlrechtsvorstellungen aus der stürmischen Wendezeit untersucht.
Der Autor hat für seine zeithistorische Fallstudie eine Vielzahl von Archiven, einschließlich zahlreicher privater Sammlungen, gesichtet und in großem Umfang bislang noch nicht erschlossene Quellen ausgewertet.

Pressestimmen

Kloth arbeitet gründlich. Mit seinem Buch leistet er nicht nur einen Beitrag zur Demokratietheorie und Systemtransformation, er breitet auch neue Erkenntnisse zur Endzeit der DDR und zur Geschichte der Opposition aus.
Von der Qualifizierung eines Buches als Standardwerk sollte ein Rezensent nur behutsam Gebrauch machen. Kloths Buch kommt sie uneingeschränkt zu.
F.A.Z.

In einer breit angelegten, überaus materialreichen und übersichtlich strukturierten Untersuchung handelt Kloth die Wahlfrage ab - ideengeschichtlich, rechtlich, historisch und politologisch.
Er untersucht die verfassungsrechtlichen und gesetzlichen Grundlagen der Wahlen in der DDR, er zeichnet minutiös ihre praktische Prozedur nach und legt ihre politischen Funktionen bloß.
Deutschlandfunk

Eine beeindruckende Untersuchung zur Wahlfrage in der DDR. Der Autor hat zahllose Quellen in staatlichen und privaten Archiven erschlossen, die umfangreichen Wortprotokolle des Zentralen Runden Tisches ausgewertet und mehr als 50 Zeitzeugen befragt.
Der Tagesspiegel

Die Analyse ist ein wertvoller Beitrag zur Herrschafts- und Oppositionsgeschichte gleichermaßen. Der Autor kann zudem präzise schreiben, lebendig, bildhaft und einfach, ohne dass er vereinfacht. So sollte Politikwissenschaft sein - und ist sie doch nur höchst selten: auf dem neuesten Stand der Forschung päsentiert sie unter Verwendung bisher unerschlossener Bestände weiterführende Ergebnisse. Wer über die Ursachen und den Verlauf der Revolution 1989 arbeiten will, kommt künftig nicht um den Kloth herum.
Eckhard Jesse, Süddeutsche Zeitung

Kloths Recherchen sind umfassend, gründlich und fast detailbesessen, der heutige Spiegel-Redakteur stößt auch in die letzten Winkel der Entscheidungsprozesse vor.
Die Demokratisierung der DDR ist kaum anderswo so informativ und erschöpfend dargestellt worden.
Deutschland Archiv

das Buch von Hans Michael Kloth wird für die nächsten Jahre - wenn nicht für noch längere Zeit - unüberboten das Standardwerk zum Wahlrecht der DDR sein.
Zeitschrift für Parlamentsfragen