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Transit Westberlin
Erlebnisse im Zwischenraum
Erschienen: Februar 2000
Auflage: 2.
Erstveröffentlichung: Februar 2000
Ausstattung: Hardcover
Format: 21,0 x 25,0 cm
Seitenzahl: 192
Abbildungen s/w: 166
ISBN: 978-3-86153-198-2
Reihe / Kategorie: Geschichte in Bild und Text
Die Fahrt über die Transitstrecke war für Millionen von Westdeutschen und Westberlinern lange Jahre eine lästige und einprägsame Pflichtübung.
Friedrich Christian Delius vergegenwärtigt noch einmal dieses »Transit-Gefühl«. Er erzählt von seinen persönlichen Erlebnissen, von Alltäglichem und Überraschendem, das so oder ähnlich manchem widerfahren ist.
Peter Joachim Lapp richtet den analytischen Blick des Zeithistorikers auf den Transitverkehr. Welche vertraglichen Regelungen ermöglichten ihn überhaupt? Wie lückenlos war die Überwachung der Strecken durch die Staatssicherheit? Wie viele Übergriffe oder Zwischenfälle gab es? Er schildert die beschwerlichen Anfänge des »Interzonenverkehrs« bis zu den gemäßigteren Bedingungen der achtziger Jahre.

Pressestimmen

Friedrich Christian Delius und Peter Joachim Lapp lassen in ihrem Band Transit Westberlin die oft beklemmenden, manchmal unfreiwillig komischen Eindrücke von den DDR-Autobahnen wieder lebendig werden.
Die gut ausgesuchten Bilder dokumentieren Reiseimpressionen - von der Warteschlange am Grenzübergang bis zur legendären Werbetafel für Plaste und Elaste aus Schkopau.
Süddeutsche Zeitung

Das neue Buch über den Transitverkehr ist für eingeborene oder gelernte West-Berliner ein wichtiges Geschichtsbuch.
Mit angemessener Akribie beleuchten die Autoren dieses Thema, das in einem Buch festgehalten zu werden längst überfällig war.
Tagesspiegel

Ein Bilderbuch des Unbehagens, und so nah bringt es die vergangenen Gräuel, das Grau und das leise Grauen, daß dieses Buch allen ans Herz gelegt wird, die sich noch in unbewältigter Ostalgie ergehen sollten.
NDR Radio 3

Ein komprimierter, äußerst interessanter Abriss der 45 Jahre herrschenden Anormalität auf den Verbindungswegen nach West-Berlin.
Deutschland Archiv

Vieles in diesem Buch mutet mit dem Abstand eines Jahrzehnts schlicht absurd an. Gerade deshalb aber sollte dieser Teil der deutschen Geschichte nicht in Vergessenheit geraten. Wer unter gelegentlichen Ostalgie-Anfällen leidet, kann hier noch einmal die miefige Militanz des SED-Staates an sich vorüberziehen lassen. Nicht nur die Texte haben eine heilsame Wirkung, vor allem sind auch die vielen, zum Teil illegal entstandenen Fotos zu loben.
Neue Ruhr Zeitung