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Was bleibt von der Vergangenheit?
Die junge Generation im Dialog über den Holocaust
Erschienen: September 1999
Ausstattung: Broschur
Format: 14,8 x 21,0 cm
Seitenzahl: 288
ISBN: 978-3-86153-192-0
Reihe / Kategorie: Politik/Zeitgeschichte
What do you think about Hitler? Mit dieser Frage sehen sich manche junge Deutsche im Ausland konfrontiert. Die Debatte um eine angemessene Erinnerung an die NS-Verbrechen wird dagegen meist von der älteren Generation dominiert. Die Unterdreißigjährigen wurden bisher nicht gefragt.
Angeregt durch Roman Herzog, hat sich nun die junge Generation selbst zu Wort gemeldet. Vielstimmig und unvoreingenommen macht sie Vorschläge zu einem anderen Umgang mit der Vergangenheit. Dazu gehört, daß man die Täterperspektive aufarbeitet, die anderen Opfergruppen neben den Juden nicht vergißt oder für eine multikulturelle Gesellschaft streitet. Die jungen Leute stellen neue Fragen, mischen sich ein und brechen die alten Denkmuster und Sprachspiele auf. Sie warnen auch davor, den Holocaust nur durch die nationale Brille zu betrachten.
Hier spricht eine Jugend, die sich nicht entzieht, sondern mit dem Blick nach vorn, auf Europa, Verantwortung für die Menschenrechte übernehmen will.

Pressestimmen

Es ist den jungen Autoren nicht hoch genug anzurechnen, mit welcher Anstrengung, mit welchem Ernst und welcher Belesenheit sie sich dem Holocaust und seinen Folgen stellen.
Publik-Forum

Das Buch präsentiert eine große Meinungsvielfalt. Auch Worte wie Instrumentalisierung, Moralkeule und Gedenküberdruß fallen. Eine Schuld wird zurückgewiesen, ber der verantwortung, die sich aus dem Wissen um die Verbrechen des Holocaust ableitet, dieser Verantwortung entzieht sich keiner. (...) Ein Buch wie dieses, in dem die junge Generation sich mit der Zukunft deutscher Erinnerung befaßt, gab es bislang noch nicht. Angst vor diesem Anspruch auf Mitsprache braucht niemand zu haben.
DeutschlandRadio