ZEITGESCHICHTE ENTDECKEN

Portofreie Lieferung innerhalb Deutschlands

MENÜ

INFOMATERIAL

Vorschau Herbst 2019
Vorschau Frühjahr 2019
Gesamtverzeichnis 2019

ddr-forschung.de
ddr-militaergeschichte.de
die-deutsche-kolonialgeschichte.de
folkszene-ddr.de
geheimnisvolle-orte.de
historische-reisefuehrer.de
laenderportraet.de
lebenswelten-im-linksverlag.de
orte-deutscher-geschichte.de

Detailansicht

Titel vergriffen
24.50 EUR
Die Verfügbarkeit des Titels kann in folgenden Internet-Antiquariaten geprüft werden:

ZVAB.de
AbeBooks.de
Justbooks.de
Booklooker.de
eurobuch.com
Zwischen »Mosaik« und »Einheit«
Zeitschriften in der DDR
Erschienen: Oktober 1999
Ausstattung: Klappenbroschur
Format: 16,5 x 23,5 cm
Seitenzahl: 752
ISBN: 978-3-86153-191-3
Reihe / Kategorie: Politik/Zeitgeschichte
War die DDR ein Zeitschriften-Leseland? Man suchte zwischen den Zeilen und verwendete viel Zeit für eine aufmerksame Lektüre. Doch nur ein Drittel dieser Zeit galt Büchern, der überwiegende Teil wurde Zeitungen und Zeitschriften gewidmet. Dieses Medium wird im vorliegenden Band erstmalig untersucht. Dabei kommen nicht nur Wissenschaftler zu Wort, sondern auch Redakteure, Verleger und Leser. Aus Ost- und West-Perspektive liefern sie vielschichtige und auch konträre Befunde zu den einzelnen Blättern und zum Charakter der sich wandelnden Öffentlichkeit in der DDR. So erschließt sich ein facettenreiches Panorama, das von den eintönigen offiziellen Publikationsorganen wie der Einheit über die zahlreichen Fach- und Spezialzeitschriften bis hin zum Comic Mosaik reicht.

Pressestimmen

Die Historiker Simone Barck, Martina Langermann und Siegfried Lokatis vom Potsdamer Institut für Zeitgeschichte haben sich darangemacht, die Medienlandschaft der DDR zu durchforschen und aufzubereiten. An dem Sammelband sind mehr als 90 Autoren beteiligt. Sie rücken manches gerade, was in neun Jahren deutscher Einheitsoptik in ein falsches Licht geraten ist. Propagandaauftrag, Repressionen, Intrigen hinter den Kulissen, vorauseilender Gehorsam ebenso wie das Spiel mit den Botschaften zwischen den Zeilen lassen sich an diesen Quer- und Längsschnitten durch eine sehr breite publizistische Landschaft präziser bewerten.
Berliner Zeitung

Die Geschichten, die in diesem Buch erzählt werden, sind Geschichten von Anpassung und Opportunismus, großem und kleinem Mut und einer Art typischer DDR-Bauernschläue.
Hier wird nicht im Nachhinein der DDR-Presse Absolutiion erteilt, sondern erfolgreich der versuch gemacht, ein differenziertes Bild zu zeichnen.
Süddeutsche Zeitung

Der Band ist gelungen: gründlich, lebendig, sachlich, auch provokant.
Neues Deutschland

Dieses Buch ist eine Fundgrube, es umfaßt über sechzig Beiträge zu einzelnen Zeitschriften... Hinzu kommen Interviews mit Redakteuren, Gestaltern und gelegentlich auch mit Herausgebern. Dadurch steckt das Buch voller Details. (...) Hier wurde Material über einen Abschnitt deutscher Zeitschriftengeschichte zusammengetragen, das allein wegen seines Informationsgehaltes wertvoll ist, besonders da infolge von Archivauflösungen und unvollständigen Bibliotheksbeständen Zugang und Erhaltung inzwischen problematisch geworden sind.
Buchhandelsgeschichte