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Vision und Wirklichkeit
Die Opposition in Jena in den siebziger und achtziger Jahren
Erschienen: November 1999
Auflage: 3.
Erstveröffentlichung: November 1999
Ausstattung: Broschur
Format: 14,8 x 21,0 cm
Seitenzahl: 244
ISBN: 978-3-86153-186-9
Reihe / Kategorie: Forschungen zur DDR-Gesellschaft
In Jena war manches anders als anderswo in der DDR. In der thüringischen Universitätsstadt fand der oppositionelle Protest seinen Ausdruck verstärkt in Literatur und bildender Kunst. Schriftsteller, Maler, Fotografen und Journalisten knüpften ein subversives Netz, das bis nach Prag und Westberlin reichte. Doch die konspirativen Kontakte und vielfältigen Aktivitäten in literarischen Arbeitskreisen oder der Friedensbewegung riefen zugleich die Staatssicherheit auf den Plan, die mit besonderer Härte gegen die Widerständigen vorging.
Udo Scheer rekonstruiert die wichtigsten Aktionen der siebziger und achtziger Jahre und schildert die »operative Bearbeitung« durch die Staatssicherheit. Zugleich spürt er den heutigen Erinnerungen der Beteiligten nach, sowohl der Ausgebürgerten als auch der in der DDR Gebliebenen. Er tut dies bei aller wissenschaftlichen Akribie höchst anschaulich.

Pressestimmen

Ein Zeugnis für Zivilcourage und Solidarität und zugleich ein Stück DDR-Alltagsgeschichtsschreibung. Bei Scheer läßt sich viel lernen über den gewöhnlichen Sozialismus, er überzeugt, weil er nüchtern-sachlich, fast kühl, protokolliert, wie es zugegangen ist im Staat der SED. Ein faszinierendes Buch.
Karl-Wilhelm Fricke, Das Parlament

Udo Scheer ist es mit seinem Buch in einer sehr anschaulichen Weise gelungen, die heimliche Hauptstadt der DDR-Opposition in den siebziger Jahren zu beschreiben.
Ilko-Sascha Kowalczuk, Berliner Zeitung

In einer geschickten Collage von Akten und Erinnerungen ist es dem Autor gelungen, scheinbar nur für die Dabeigewesenen entzifferbare Bruchstücke und Mosaiksteine zu einer übergreifenden Darstellung zusammenzuführen.
Sie verrät mehr über die SED-Diktatur im Großen und Kleinen, als es viele abstrakte Monografien oder auch wissenschaftlich gehaltene Darlegungen über die Ostdeutschen vermögen.
Ilko-Sascha Kowalczuk, Berliner Zeitung

Das Buch ist sehr empfehlenswert, denn Scheer rekonstruiert die große Geschichte durch die minutiöse Nacherzählung von kleinen Geschichten, die er in den Kontext der großen politischen Entwicklungen einbettet.
Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat

Der anschauliche, teils diskurs angelegte Band ist für West- und Ostdeutsche eine empfehlenswerte Lektüre, er dokumentiert nicht zuletzt auch die politische Kultur der ehemaligen DDR-Bevölkerung.
Annotierte Bibliographie für die politische Bildung