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Titel vergriffen
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Deutsche Vergangenheiten - eine gemeinsame Herausforderung
Der schwierige Umgang mit der doppelten Nachkriegsgeschichte
Erschienen: März 1999
Ausstattung: Broschur
Format: 14,8 x 21,0 cm
Seitenzahl: 338
ISBN: 978-3-86153-180-7
Reihe / Kategorie: Politik/Zeitgeschichte
Die Gründung zweier deutscher Staaten liegt 50 Jahre zurück, die Überwindung der Trennung bereits zehn Jahre. Doch der geistige Graben zwischen Ost und West ist seither kaum überwunden worden.
Die nach 1990 mit großem Auwand betriebene DDR-Vergangenheitsbewältigung hat die vorhandene Ost-West- Asymmetrie noch verstärkt und im Osten zu einer wachsenden Entfremdung zwischen öffentlicher Geschichtsdebatte und individueller Erinnerung geführt. Von einem gemeinsamen Bild der geteilten Geschichte kann nicht die Rede sein.
Wissenschaftler und Politiker aus Ost und West haben daher diskutiert, wie die getrennte Vergangenheit als gemeinsame, gegenseitig beeinflußte und von gleichen Herausforderungen geprägte Geschichte begriffen werden kann. Sie sehen in einem fairen und differenzierten Geschichtsbild die Voraussetzung für die Verwirklichung der inneren Einheit.

Pressestimmen

Die geteilten Erfahrungen von Ost und West finden trotz intensiver Debatten nur schwer zueinander. Knapp zehn Jahre nach dem Mauerfall stehen sich die Geschichtsbilder und deren Vertreter oft unversöhnlich gegenüber.
Einen neuen Versuch, das Puzzle der Erinnerungen zusammenzufügen, unternimmt das Potsdamer Zentrum für Zeithistorische Forschung. In einem Sammelband, der die Ergebnisse einer Hsitorikertagung vorstellt, werden deutsch-deutsche Parallelen ausgelotet.
Der Tagesspiegel

Der Band vereint zwanzig Beiträge zur Verflechtung, Abgrenzung und Wechselwirkung deutscher Nachkriegsgeschichte und der Einordnung von West- und Ost-Erfahrungen in eine gemeinsame Erinnerung.
Badische Zeitung

Das Buch ist in jedem Falle für die Wissenschaft von der Politik, für die Zeitgeschichte und zur Fortbildung der Lehrenden deshalb geeignet, weil uns mit der ganzen Wucht gedoppelter Vergangenheitsauseinandersetzung immer wieder begegnet wird. Auch in der Zukunft wird man zu unterscheiden haben in: einmal jene, iie von der Unaufhaltsamkeit des Historisierungsprozesses sprechen und nach einer neuen Nationalgeschichte streben, und zum anderen jene die sich zum Kampf um die individuelle und kollektive Erinnerung bemühen. Jede anständige Nationalgeschichte wird beide Seiten berücksichtigen, und der vorliegende Sammelband ist ein guter Anfang.
Zeitschrift für Politik