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Spielräume und Grenzen
Studien zum DDR-Theater
Erschienen: Dezember 2000
Auflage: 2.
Erstveröffentlichung: Januar 1999
Ausstattung: Broschur
Format: 21,0 x 14,5 cm
Seitenzahl: 420
Abbildungen s/w: 25
ISBN: 978-3-86153-171-5
Reihe / Kategorie: Forschungen zur DDR-Gesellschaft
In den ersten beiden Jahrzehnten der DDR war ein Theaterkonzept dominierend, das Identität der Zuschauer mit dem neuen Staat stiften sollte. Offene Theaterformen und Experimente der Moderne blieben dabei ausgeschlossen. Erst in den siebziger Jahren verschwand das Konzept des sozialistischen deutschen Nationaltheaters zusehends in der Praxis verschiedenster Spielweisen und Theaterauffassungen.
Petra Stuber analysiert erstmals detailliert den Zusammenhang von Politik und Theaterkonzepten, wobei ihr Schwerpunkt auf der Theatergeschichte der ersten beiden DDR-Jahrzehnte liegt. Dabei untersucht sie die Arbeit von Gustav von Wangenheim, Wolfgang Langhoff, Bertolt Brecht, Heinar Kipphardt und Wolf Biermann ebenso wie die Brüche und Umwertungen der 70er und 80er Jahre am Beispiel der Arbeiten von Benno Besson, Frank Castorf, Jo Fabian und der ersten freien Theatergruppe in der DDR, Zinnober. In den Band wurden zugleich wichtige Dokumente der Theaterpolitik der DDR aufgenommen, darunter das verschollen geglaubte Protokoll der Stanislawski-Konferenz von 1953.

Pressestimmen

Die ist der überaus verdienstvolle Versuch einer ersten wissenschaftlichen Aufarbeitung wesentlicher Etappen des DDR-Theaters.
Der unzweifelhafte Wert der Veröffentlichung liegt in der Fülle des historischen Materials, das teils neu, teils neu geordnet und bewertet ist.
Theater der Zeit

Der Erkenntniszuwachs durch das Buch ist erheblich. Ein ums andere Mal zerstört Petra Stuber theatergeschichtliche Legenden, räumt auf mit derweil als gesichert geltenden Allgemeinplätzen, destruiert die schönen Seiten vermeintlicher Kontinuität, ersetzt monokausale Verlautbarungen durch Offenlegung handfester Interessengeflechte und Strategien.(...)
Es gehört zweifelsfrei zu den Vorzügen von Petra Stubers Buch - und nicht jeder wissenschaftlichen Publikation kann man das nachsagen -, daß es lesbar ist: spannend, lebendig, stichhaltig.
Forum Modernes Theater

Die Autorin analysiert erstmals detailliert den Zusammenhang von Politik und Theaterkonzepten, wobei ihr Schwerpunkt auf der Theatergeschichte der ersten beiden DDR-Jahrzehnte liegt.
Bühnentechnische Rundschau