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Zwei Clowns im Lande des verlorenen Lachens
Das Liedertheater Wenzel & Mensching
Erschienen: März 1998
Ausstattung: Broschur
Format: 12,5 x 20,5 cm
Seitenzahl: 208
Abbildungen s/w: 41
ISBN: 978-3-86153-156-2
Reihe / Kategorie: Literarische Publizistik
Die Auftritte des Liedertheaters Karls Enkel waren in der DDR ein Geheimtip, und die gemeinsam mit der Folkgruppe Wacholder und dem Duo Beckert & Schulz entwickelte Hammer-Rehwü gilt noch heute als legendäres Kleinkunstereignis. Aus Karls Enkel ging schließlich das Duo Wenzel und Mensching mit den Clownsfiguren Weh und Meh hervor.
In ihren Programmen prallt Lyrisches auf Vulgäres, Philosophisches auf Profanes. Theatralische und musikalische Mittel unterstützen ihre Technik der Brüche. Während Zensoren verwirrt reagierten, machte sich das Publikum begeistert an die Dechiffrierung der untergründigen Botschaften. Auch nach dem Ende der DDR bleiben Weh und Meh mit ihrer ideologiesprengenden Sicht erfolgreich.
David Robb verfolgt den künstlerischen Werdegang von Wenzel und Mensching über zwei Jahrzehnte, analysiert die Programme und schildert die Schwierigkeiten, denen sie sich - trotz teilweiser Förderung - im Kulturbetrieb der DDR ausgesetzt sahen. Szenenfotos und Textausschnitte vermitteln zudem einen Eindruck von der spielerischen Wirkung ihrer Bühnenprogramme.

Pressestimmen

Mit genauem Gespür für deutsche Geschichte und Widersprüchlichkeiten analysiert der junge schottische Germanist kritisch und sachbezogen dutzende Lieder, Gedichte, Szenen, Kostüme, Mimik und Gesten. Dabei interessieren ihn vor allem ästhetisch-philosophische Hintergründe und die Entwicklung der Clownsfiguren.
Astrid Volpert, Deutsche Lehrerzeitung

Neben Stasi-Akten und Interviews fügte der Autor auch Textausschnitte der Programme zusammen und vermittelt so ein umfassendes Bild über die eigenwilligen Künstler.
Berliner Morgenpost

Robb beschreibt, wie die beiden Liedermacher mit dem kabarettistischen Knacks ihre Konfrontationstaktik entwickelten, wie sie ihren Hang zu Zirkus und Zynismus mal in groben Gags auslebten, mal in geistreiche Haarspaltereien umsetzten. Dank vieler Bilder und Textauszüge ist Robbs Buch nicht nur ein informativer, sondern amüsanter Überblick über 20 Jahre Narrenfreiheit.
Mitteldeutsche Zeitung