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Bunkerwelten
Luftschutzanlagen in Norddeutschland
Erschienen: September 1998
Ausstattung: Sonstige
Format: 21,0 x 25,5 cm
Seitenzahl: 224
Abbildungen s/w: 163
ISBN: 978-3-86153-155-5
Reihe / Kategorie: Geschichte in Bild und Text
Nachdem britische Bomben im August 1940 erstmals auf Berlin niedergegangen waren, erließ Hitler am 10. Oktober 1940 das sogenannte Führer-Sofortprogramm, das als das größte zweckgebundene Bauprogramm der Menschheitsgeschichte gilt. In allen größeren Städten wurden im Eilverfahren Luftschutzbunker errichtet, für Industrie- und Militäranlagen genauso wie für die Zivilbevölkerung. Allein in den U-Boot-Bunker von Bremen-Farge floß soviel Beton, wie für 12.000 Einfamilienhäuser benötigt würde. Der Wettlauf zwischen Bomben und Bunkern wurde zur größten Materialschlacht des II.Weltkrieges.
Besondere Aufmerksamkeit galt dem norddeutschen Luftgaukommando XI, da hier der Einfall feindlicher Bomberverbände von See her vermutet wurde. So entstanden bis 1944 in den Städten Braunschweig, Bremen, Bremerhaven, Cuxhaven, Emden, Flensburg, Hamburg, Hannover, Kiel, Lübeck, Oldenburg, Rostock, Salzgitter und Wilhelmshaven etwa 950 der insgesamt 3.000 Bunkeranlagen Deutschlands. Nur ein Teil davon ist nach dem Krieg vereinbarungsgemäß gesprengt worden, da man sie alsbald im Kalten Krieg umrüstete, um für einen möglichen »Überfall der Russen« gewappnet zu sein. Heute nun stehen viele Kommunen vor der Frage, wie diese Bauten sinnvoll genutzt werden können. Sollen sie bunt angemalte Clubs werden oder Stätten der Erinnerung bleiben?
Michael Foedrowitz hat alle erhalten gebliebenen Bunker der Region untersucht, Hunderte Zeitzeugen befragt und Akten in 200 Archiven ausgewertet. Aus diesem Fundus ist die erste Gesamtdarstellung zum Thema entstanden, die sowohl die politischen Rahmenbedingungen als auch die Bau- und Technikgeschichte sowie den Alltag in den Bombennächten zum Gegenstand hat.

Pressestimmen

Foedrowitz beschreibt die Dramatik der Schicksale sachlich und nüchtern. Interessant sind vor allem die Abschnitte über den Alltag im Bunker.
Peter Holz, Mitteldeutsche Zeitung

Über die Bunkermentalität jener Zeit wurde schon viel geschrieben. Jetzt liegt auch ein Buch über die technische Seite des nur begrenzt erfolgreichen Versuchs vor, ein bombensicheres Dach über das deutsche Reich zu ziehen. Das Buch behandelt Baugeschichte, Leben im Bunker zwischen Todesangst und Disziplin, die Nutzung der Bunker im Nachkriegs-Deutschland und ihre Umfunktionierung zu Kunstobjekten und Mahnmalen.
Gießener Anzeiger

Michael Foedrowitz legt mit seinem Buch Bunkerwelten erstmals eine umfassende Darstellung der Luftschutzanlagen Deutschlands vor. Er schließt damit eine Lücke in der Forschung, denn der Bau und die Nutzung der Bunker sind noch niemals so detailliert und kenntnisreich geschildert worden.
Aachener Zeitung

Der Historiker Michael Foedrowitz hat in akribischer Quellenarbeit und durch umfangreiche Zeugenbefragung erstmals ein Gesamtbild des gigantischen Bunkerprojekts gezeichnet.
Faktenreich und mit eindrucksvollen Dokumentar-Bildern aus jener Zeit taucht Foedrowitz in die politische Situation ein, beschreibt Baugeschichte und Entwicklung einer eigenen Bunkerarchitektur und ihrer unterschiedlichen Tarnung.
Anita Kecke, Leipziger Volkszeitung

Der Titel suggeriert eine Konzentration auf Bauten, also auf Betonklötze und Luftschutzstollen, und so erwartet man eher eine trockene und nüchterne Aufzählung. Aber der Autor geht in seinem Ansatz deutlich und bewußt darüber hinaus, ohne daß die Solidität seiner Darstellung darunter leidet.
Ein Buch, das zu lesen Freude macht, und das mit seinem ansprechenden Text und seinen aussagekräftigen Bildern viel Informationen vermittelt.
Militärgeschichtliche Zeitschrift

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Michael Foedrowitz
Die Flaktürme
Berlin - Hamburg - Wien
30.00 EUR Erscheinungsdatum: März 2017 Details