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Legitimation eines neuen Staates
Parteiarbeiter an der historischen Front
Geschichtswissenschaft in der SBZ/DDR 1945 bis 1961
Erschienen: Oktober 2000
Ausstattung: Broschur
Format: 14,8 x 21,0 cm
Seitenzahl: 408
ISBN: 978-3-86153-130-2
Reihe / Kategorie: Forschungen zur DDR-Gesellschaft
Da sich die Machthaber in der DDR auf keine demokratische Legitimation berufen konnten, wurde ihre »Diktatur des Proletariats« als Ergebnis angeblich objektiver Gesetze der geschichtlichen Entwicklung ausgegeben. Die Geschichtswissenschaft wurde damit zum wichtigsten ideologischen Stützpfeiler der SED-Herrschaft.
In der vorliegenden Studie wird erstmals anhand der bis 1990 nicht zugänglichen Archivalien umfassend untersucht, wie sich der Umbau einer gesamten Wissenschaftsdisziplin nach ideologischen Zwecksetzungen vollzog und die Geschichtswissenschaft der DDR zunehmend politisch instrumentalisiert wurde. Behandelt werden dabei der Verdrängungsprozeß bürgerlicher Wissenschaftler, das Verhalten der »neuen« Historiker in den Krisen von 1953, 1956 und 1961, das Beziehungsgeflecht zwischen Staat, Partei, Wissenschaft sowie die Kontakte der ostdeutschen Historiker zu ihren westdeutschen Kollegen.

Pressestimmen

Über weite Strecken hat Kowalczuks Darstellung den Charakter eines unverzichtbaren Nachschlagewerkes.
Tagesspiegel

Das Buch ist deshalb so aufschlußreich und stellt einen Schritt vorwärts dar, weil sich der Verfasser vor allem auf bisher unveröffentlichte Aktenbestände stützt.(...) Kowalczuks Buch ist ein wesentlicher Beitrag zur Geschichte der Geisteswissenschaften in der DDR und ihrer Wahrnehmung durch manche Westler.
Berliner Zeitung

In Kowalczuks Arbeit wird ein analytischer Ansatz erkennbar, über den sich mit Gewinn streiten läßt. Seine auf beeindruckender Materialfülle beruhende Anatomie der ostdeutschen Geschichtsschreibung arbeitet die Merkmale einer Wissenschaft sui generis heraus, die nur nach außen und auch da nur zeitweilig die Charaktermaske einer historischen Normalwissenschaft aufsetzte, nach innen aber nach vielfach gänzlich anderen Normen und Standards organisiert war.
Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

Bis in alle Einzelheiten schildert Kowalczuk den Aufbau der marxistisch-leninistisch orientierten Wissenschaft und ihren Kampf mit der bürgerlichen Wissenschaft, deren Vertreter in den 50er Jahren durchaus noch tätig sein konnten.
Akribische Aufarbeitung ist, wenn es um eine belastete Vergangenheit geht, notwendig und befreiend. So finden wir bei Kowalczuk umfangreiche Listen mit persönlichen und akademischen Daten aller Geschichtsprofessoren, sogar Angaben über Studentenzahlen und deren SED-Mitgliedschaft.
Das Parlament

Weitere lieferbare Titel des Autors / der Autoren

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Roter Stern über Deutschland
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Erscheinungsdatum: März 2010 Details

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