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Mythos Reichsautobahn
Bau und Inszenierung der »Straßen des Führers« 1933-1941
Erschienen: September 2000
Auflage: 2.
Erstveröffentlichung: September 2000
Ausstattung: Sonstige
Format: 21,0 x 25,0 cm
Seitenzahl: 180
Abbildungen s/w: 119
ISBN: 978-3-86153-117-3
Reihe / Kategorie: Geschichte in Bild und Text
Wie kein anderes Bauwerk des Dritten Reiches war die Reichsautobahn von Anfang an als Mythos konzipiert. Sie sollte im nationalsozialistischen Sinne die Einheit von technischem Fortschritt, sozialer Harmonie und Versöhnung mit der Natur verkörpern, Symbol einer grandiosen und zugleich heilen Zukunft sein. Ihr Bau wurde daher systematisch begleitet von Spielfilmen und Romanen, Gemälden und Gedichten, Plakaten und Briefmarken. Bis heute hält sich die propagandistische Behauptung, der Autobahnbau sei eine Idee der Nazis gewesen und habe entscheidend zur Beseitigung der Arbeitslosigkeit beigetragen, was sich bei Betrachtung der Vorgeschichte aus den zwanziger Jahren und den Beschäftigungszahlen der dreißiger Jahre als klare Verfälschung der Realitäten erweist.
Erhard Schütz und Eckhard Gruber zeigen anhand bisher noch nicht publizierter Materialien aus Archiven und Privatsammlungen die genauen Mechanismen der Inszenierung und widerlegen manch nachhaltig wirkende Legende. Sie gehen zugleich auf die Veränderungen im Freizeitverhalten und in der Mobilität der Deutschen ein und machen deutlich, welche Auswirkungen die damalige Entwicklung auf die moderne Gesellschaft hatte - bis hin zum heutigen Verschwinden der Autobahn unter dem Verkehr.

Pressestimmen

Das Buch, das die Geschichte von Hitlers Autobahnen erzählt, ist vorzüglich. Man staunt, wie es den beiden Autoren gelungen ist, aus dem eher banal anmutenden Thema ein verblüffend vielsagendes Porträt des deutschen Menschen jener Zeit zu entwickeln.
Henning Schlüter, FAZ

Mythos Reichsautobahn ist ein kluges, informatives, gut lesbares historisches Sachbuch. Das Beste, was es in Sachen Autobahn auf dem Markt gibt.
Wolfgang Niess, Süddeutscher Rundfunk

In ihrem vorzüglich bebilderten Buch rekonstruieren Erhardt Schütz und Eckhard Gruber den Bau und die Inszenierung der Reichsautobahn zwischen 1933 und 1941.
taz

Darmstädter werden dieses Buch im übrigen mit besonderem Interessse lesen, denn ihre Stadt war ein zentraler Punkt der ersten unter den Nazis realisierten Strecke von Frankfurt bis Heidelberg.
Darmstädter Echo

Dies ist der neueste Band der verdienstvollen Reihe Geschichte in Bild und Text, mit der der Verlag von Christoph Links die Stein gewordene Geschichte ans Licht zu holen sucht.
(...) Die Autoren dokumentieren die mediale Inszenierung dieses Mythos, der es in Wirklichkeit ist, eindrucksvoll, unterstützt durch ebenso reichhaltiges wie aufschlußreiches Bildmaterial. (...) Den Zitelmännern aller Couleurs sei diese Erkenntnis ins Stammbuch geschrieben, aber auch sonst sei dieses Buch jedem an deutscher Zeitgeschichte Interessierten nachdrücklich empfohlen.
Süddeutsche Zeitung

Den Autoren ist eine hervorragend bebilderte, ungemein fesselnde und informative Dokumentation gelungen.
Rheinischer Merkur

Es gelingt ihnen hervorragend, große Materialberge kritisch zu sichten und außerordentlich spannend aufzubereiten. Ihr zudem ausgezeichnet bebildertes Buch präsentiert diese Geschichte des Straßenbauprojekts in acht Kapiteln.
Der Tagesspiegel

Den Autoren gelingt eine spannende Darstellung, die unterstützt wird durch die vielen Bilddokumente aus der Zeit zwischen 1933 und 1941.
Oberhessische Presse