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Der Wald ohne Schatten
Auf der Suche nach den letzten Orten dieser Welt
Erschienen: September 1996
Ausstattung: Broschur
Format: 12,5 x 20,5 cm
Seitenzahl: 204
Abbildungen s/w: 14
ISBN: 978-3-86153-116-6
Reihe / Kategorie: Literarische Publizistik
Alexander Smoltczyks Reportagen gelten vielen, die das Genre schätzen, schon lange als Geheimtip. Er läßt sich und seinen Lesern Zeit, in fremde Welten einzutauchen, ihrer Eigentümlichkeit auf den Grund zu kommen. Er stellt Orte vor, die sich dem touristischen Zugriff entziehen oder die durch innere wie äußere Umstände aus der Zeit gefallen sind, die ihre einstige Bestimmung verloren und eine neue noch nicht gefunden haben.
In Guyana wird immer noch Europa gespielt und ein Selbstverständnis vorgegaukelt, das aus dem französischen Tropf gespeist wird, im australischen Busch hinterläßt die verheerende Feuerkatastrophe einen erbärmlich schönen Wald ohne Schatten.
Die letzten Orte, um die es in diesem Reportagenband geht, sind jedoch weiter gefaßt. Gemeint sind zugleich Vorgänge, Schicksale, die an einen Endpunkt gelangt sind oder unweigerlich in eine Sackgasse führen: Um das unauffällige Studentenpärchen geht es da, das scheinbar ohne Motiv vier Polizisten tötet, oder um die Menschen in einem kleinen polnischen Wäldchen, die immer noch auf die Erlösung durch den Propheten Eliasz warten.
In Smoltczyks Reportagen wird das Vertraute zum unbekannten Ort, die Ferne und das Fremde dagegen werden unvermutet vertraut.

Pressestimmen

Smoltczyk richtet seinen Blick minutiös auf ein Thema oder Detail und vergrößert die Welt, in dem er sie verkleinert, empfänglich für Leben und Alltag der Leute, die er aufsucht. (...) Smoltczyk schreibt immer über Menschen und verletzt ihre Intimität nie.
Ostthüringer Zeitung

Fünfzehn Reportagen (...) sind in diesem Band enthalten und haben es allesamt verdient, dem kurzlebigen Zeitungsalltag entrissen zu werden. Denn jede für sich ist eine Perle des Metiers und rechtfertigt den Kisch-Preis, den der Autor 1995 erhielt.
(...)
Smoltczyk ist ein wissender Beobachter, der ohne zu politisieren und moralisieren vertraute und ferne Orte aufsucht und immer Ungewöhnliches und besondere Menschen vorfindet, der einfach nur zuhört und auch ein Ohr für skurrile Feinheiten hat.
Sächsische Zeitung

Es ist im besten Sinne, in Inhalt und Darstellungsart, Journalismus von der anspruchsvollen Sorte, für sensible Leser ein Gewinn.
ekz-Informationsdienst

Wer etwas über die anderen Reportagen wissen will von Neuköllner Edeka-Märkten bis zu serbischen Freilufttheatern möge sich das Buch kaufen. Es lohnt sich.
taz