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»Soldaten sind Mörder«
Dokumentation einer Debatte 1931-1996
Erschienen: September 1996
Ausstattung: Hardcover
Format: 13,0 x 20,0 cm
Seitenzahl: 392
Abbildungen s/w: 11
ISBN: 978-3-86153-115-9
Reihe / Kategorie: Politik/Zeitgeschichte
Kurt Tucholskys Satz »Soldaten sind Mörder« aus einem Weltbühnen-Artikel des Jahres 1931 erhitzt noch immer die Gemüter. Selten haben Schriftstellerworte eine solche Wirkung gezeigt. Doch die meisten, die dieses Zitat als Schlagwort verwenden, kennen weder den historischen Zusammenhang noch die genauen juristischen Folgen.
Die vorliegende Dokumentation will daher die notwendigen Fakten zur Verfügung stellen, um zu einer Versachlichung der Auseinandersetzung beizutragen und eine nüchterne Urteilsbildung zu ermöglichen. Dies scheint dringend geboten, da die öffentliche Debatte immer stärker emotionalisiert wird und nach wie vor bei mehreren Gerichten Prozesse wegen der Verwendung dieses Satzes anhängig sind.
Die Absicht des Gesetzgebers, einen zusätzlichen Ehrenschutzparagraphen für die Bundeswehr einzuführen, hat der Kontroverse noch eine neue Dimension gegeben, in der es um nicht weniger geht, als den Wert der freien Meinungsäußerung.

Pressestimmen

Die Herausgeber bieten in sechs Kapiteln einen exzellenten Überblick über die gesamte Debatte von 1931 bis heute, wobei sie sparsam kommentieren und dem Orginalton - Interviews, Gesetzesvorlagen, Artikeln, Leserbriefen und auch Kabarett-Texten - das Prä geben. (...) Was den knallgelben Band besonders attraktiv macht, ist seine Aktualität.
Neues Deutschland

Eine gelungene Zusammenschau!
Scheinschlag

Mit dieser Dokumentation wurde uns eine gute Hilfestellung für die Diskussion über das Tucholsky-Zitat gegeben. Vollständiger kann man den Streit über dieses Zitat während der letzten 65 Jahre kaum beschreiben.
Zivil

Kurt Tucholskys Soldaten sind Mörder hat neuerdings wieder so viele lautstarke Emotionen ausgelöst, daß man für die nun vorliegende objektive Dokumentation der Tucholsky-Forscher Michael Hepp und Viktor Otto regelrecht dankbar sein muß. Kein gewöhnliches Buch, ein Handbuch, in dem alles jeweils mit Quellenangaben zu finden ist, was sich seit der ersten Publikation dieses Zitates (1931) an Kommentaren, mehr oder weniger hochmögenden Protesten und Zustimmungen, und vor allem an Gerichtsentscheidungen dazu finden ließ.
Süddeutsche Zeitung

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes 1994, das den Ausspruch legalisiert, hat neues Öl ins Feuer der Diskussionen geworfen. Im vorliegenden Band werden die diesbezüglichen Debatten, Aktionen, Verurteilungen und Freisprüche in verdiemnstvoller Weise dokumentiert.
Infodienst der Internationalen Bibliothek für Zukunftsfragen

Das Buch ist sehr sorgfältig gearbeitet, es braucht deshalb auch Kritiker der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgesetzes nicht zu verschrecken (Kruzifix nochmal), vielmehr könnte es selbst bei diesen den, so denke ich, u.a. beabsichtigten Zweck bewirken, innezuhalten, abzuwägen, um dann zumindest die eigene Ansicht zu überprüfen. Sollte das nicht gelingen, weil kein Kritiker dieser Rechtsprechung und auch des Schriftstellers Kurt Tucholsky das Buch zur Hand nimmt, bleibt es dennoch wertvoll. Denn auch für den Leser, der Tucholsky schätzt und die Standpunkte des Bundesverfassungsgerichts begrüßt, bietet die Dokumentation Gelegenheit, das sich in aller Regel nur mehr oder weniger selbst bewußt gemachte eigene Urteil in Ruhe zu fundieren.
Der Literat

An editorischer Sorgfalt haben sie es ebenfalls nicht fehlen lassen. Das reiche Material ist übersichtlich gegliedert, in Überblicksaufsätzen erläutert und mit einem Personenverzeichnis gut erschlossen.
(...) Insgesamt für die Helden und Henker, die wir sind: empfehlenswert.
Berliner Zeitung

Der vorliegende 390 Seiten umfassende Band ermöglicht es den Lesern, ein eigenes Urteil über eine leider viel zu viel emotionalisierte Debatte zu bilden.
Wiener Zeitung