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Schreiben nach jeder Richtung
Goebbels-Propagandisten in der westdeutschen Nachkriegspresse
Erschienen: August 1995
Ausstattung: Hardcover
Format: 13,0 x 20,0 cm
Seitenzahl: 324
ISBN: 978-3-86153-094-7
Reihe / Kategorie: Politik/Zeitgeschichte
Sie waren das Klavier, auf dem die Regierung spielen konnte: die Propagandisten des Dritten Reiches. Nach der Befreiung wollten die Sieger eine neue, demokratische Presse ohne die alten Schreibmaschinentäter. Hat aber neben der strukturellen auch eine personelle Erneuerung stattgefunden?
Deutsche Journalisten haben über »furchtbare Juristen« gerichtet und über die Menschenexperimente ebenso »furchtbarer Mediziner« geschrieben. Die Geschichte ihres eigenen Berufsstandes jedoch haben sie nur sporadisch angesprochen.
In diesem Report wird dargestellt, daß es im deutschen Journalismus keine »Stunde Null« gegeben hat. Goebbels' Propagandisten fanden Aufnahme - trotz alliierter Aufsicht und Kontrolle - in fast allen Redaktionen. 150 Lizenzzeitungen werden durchleuchtet. Exemplarisch wird gezeigt, was die Pioniere der deutschen Tagespresse geschrieben haben - vor und nach 1945. Das Buch vergleicht die ursprünglichen Ziele der Alliierten mit der Realität und untersucht die Rahmenbedingungen, die diese erschreckende Kontinuität ermöglichten.

Pressestimmen

Köpf hat akribisch die Spuren der Männer der ersten Stunde zurück in die zwölf Jahre der Nazi-Diktatur verfolgt. Herausgekommen ist eine Materialsammlung, die ein düsteres Bild vom tatsächlichen Ergebnis der Entnazifizierungsbemühungen in der Presse zeichnet.
die tageszeitung

Peter Köpf veröffentlicht erstmals und voller Detailsinn Namen, Positionen und biografische Daten zur Gründergeneration der westdeutschen Presse. Ihm gelingt es, die statistischen Befunde frei von moralischem Rigorismus zu interpretieren.
Mitteldeutsche Zeitung

In seiner materialreichen Untersuchung, in der rund 150 Nachkriegsredaktionen akribisch auf ehemalige NS-Autoren abgesucht werden, macht Peter Köpf Schluss mit der Mär vom unbelasteten Neuanfang.
Die Weltwoche

Peter Köpf gibt Belege in Hülle und Fülle, sein Buch ist eine wahre Fundgrube. Mehr als 500 namen nennt Köpf, und dies dürfte erst die Spitze sein.
Diese erste Schürfarbeit ist höchst verdienstvoll, dank umfangreicher Register ist das Buch auch als Nachschlagewerk zu benutzen.
Südwestfunk

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