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Castorf, der Eisenhändler
Theater zwischen Kartoffelsalat und Stahlgewitter
Erschienen: September 1995
Ausstattung: Klappenbroschur
Format: 12,5 x 20,5 cm
Seitenzahl: 240
Abbildungen s/w: 62
ISBN: 978-3-86153-092-3
Reihe / Kategorie: Literarische Publizistik
Frank Castorf gilt als Theaterrebell Nr. 1, die von ihm geleitete Volksbühne in Berlin als die aufregendste und umstrittenste Bühne Deutschlands (Die Woche). Ihm ist es gelungen, in kürzester Zeit aus einer abgewrackten Spielstätte ein hochgelobtes und stark besuchtes Zentrum der Theateravantgarde zu entwickeln. Sein Prinzip ist es, mit dem Kopf durch die Wand auf die Straße zu drängen und die Themen der Straße in sein Theater zu holen.
Jeden Monat geht er außerdem beim ORB auf Sendung, um mit kritischen Zeitgenossen über Strittiges in Kultur und Politik zu reden. Als Titel der Sendung wählte er Castorf, der Eisenhändler, womit er auf das hundertjährige Kleinhandelsgewerbe seiner Familie anspielt.
Jürgen Balitzki sprach mit Kollegen und Kritikern und befragte Castorf zu seinem Verständnis von Theaterpraxis (und der auffallend häufigen Verwendung von Kartoffelsalat auf der Bühne), zu seiner künstlerischen Entwicklung in der DDR, zur Auseinandersetzung mit dem Neofaschismus und seiner vielfach mißverstandenen Äußerung über ein denkbares Stahlgewitter in Zeiten der Dekadenz.

Pressestimmen


Ein spannendes Dokument, das einen genaueren Blick ins Innenleben der Volksbühne und ihres großen Vorsitzenden erlaubt.
Berliner Zeitung

Das Buch will Castorf nicht erklären, es stellt ihn dar, läßt ihn sich darstellen. Eine spannende und lustvolle Lektüre.
Theater der Zeit

Wir erfahren wenig über seine Biographie, viel über seine Phantasie. Begriffe, Vokabeln, Orte als Markenzeichen. Erinnerungssplitter, die spontan wirken, an denen aber mit Sorgfalt und entschlossenem Witz gefeilt wurde. Eine bunte Mischung, alles drin, auch Ungereimtheiten und Eitelkeiten, im Grunde wie eine Castorf-Inszenierung.
Sender Freies Berlin

In einer Montage von Interviews, dramaturgischen Skizzen, Probenberichten, Rezensionen und anderen Dokumenten entsteht das Portrait eines Theatermannes, der sich in ganz eigentümlicher Weise als Wanderer zwischen Ost und West profiliert.
Der Rotarier


Das Buch über Castorf und Co., von Jürgen Balitzki dramaturgisch klug komponiert, ist zum Hintereinander- wie zum Querlesen geeignet. Es nutzt-gleich einigen Nachwende-Biographien- als Quelle auch die operativen Personenkontrolleure, von denen IM Zumpe den schönen Satz notierte: C. ist mit seinen Gedanken manchmal schon soweit voraus, daß er gar nicht mehr beachtet, was er eigentlich meint.
U.Minsel, mdr Kultur


Wer Castorf, wer Castorfs Theater mit allen seinen Brüchen, seinen Absurditäten und seinem Kulthaften besser verstehen will, dem sei dieses Buch empfohlen.Vor allem, weil es - auch in vielen Zeugnissen von Kollegen - eine kritischere Sicht auf den Kultregisseur wirft, als auf den ersten Blick zu vermuten ist.
Die Deutsche Bühne