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DDR zwischen Wende und Wahl
Meinungsforscher analysieren den Umbruch
Erschienen: September 1990
Ausstattung: Broschur
Format: 13,0 x 20,0 cm
Seitenzahl: 208
ISBN: 978-3-86153-011-4
Reihe / Kategorie: Politik/Zeitgeschichte
In dieser Studie mischt sich die nüchterne Kargheit der Statistik mit der Dramatik großer politischer Vorgänge. Eine Leipziger Soziologengruppe dokumentiert aus demoskopischer Sicht das Verhalten der DDR-Bürger zwischen Oktober 1989 und Mai 1990. Vor dem Hintergrund anwachsender Proteste, der Neugründung und Umprofilierung von Parteien und Bewegungen sowie den lauter werdenden Forderungen nach einer schnellen Vereinigung der beiden deutschen Staaten arbeiten sie die Umschwünge in der öffentlichen Meinung heraus. Sie analysieren das Stimmverhalten und legen mit ihren repräsentativen Befragungen die entscheidenden Motive bloß. Die Rückschau auf jüngste Geschichte läßt Schlüsse auf die Entwicklung in einem einheitlichen Deutschland zu, denn hier geht es nicht um die Ansichten einzelner Politiker, sondern um wissenschaftlich gesicherte Aussagen Tausender DDR-Bürger, ihre Weltsicht und ihre Erwartungen.

Pressestimmen

Die Ergebnisse erlauben einen Blick auf die hohe Dynamik des politischen Meinungsbildungsprozesses, auf die Verstärkung regionaler, oandesspezifischer und nationaler Identitäten und helfen so jenen Prozeß besser zu verstehen, der vom ursprünglich auf DDR-immanente Reformen gerichteten Ziel der Herbstrevolution 1989 zur deutschen Wiedervereinigung führte. Für die zeitgeschichtliche Forschung liegt mit diesem Bd. ein wertvolles und ergiebiges Material vor.
Peter Hübner, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

Vielleicht eines der wichtigsten Bücher, um das Phänomen des Lossagens von jenem Staatsgebilde zu erfassen, welches man im November 89 noch reformieren wollte.
Christian Forberg, LVZ