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Ch. Links Verlag

Verlagsteam 2018 © Patricia Bohnstedt

Das Verlagsteam von links nach rechts: Patricia Bohnstedt (Vertrieb/Marketing), Benjamin Liebhäuser (Kaufm. Geschäftsführung), Nadja Caspar (Herstellung), Eugen Bohnstedt (Herstellung), (vorn) Christoph Links (Verleger/Geschäftsführung), Philipp Kaufmann (Volontär), Christof Blome (Programmleitung), (vorn) Edda Fensch (Presse), Jana Fröbel (Lektorat), Kerstin Ortscheid (Honorare/Finanzen), Roy Dittmann (Webmaster/Digitales); Foto: Herbst 2018 © Ch. Links Verlag

Über uns

Der Ch. Links Verlag wurde am 1. Dezember 1989 gegründet und am 5. Januar 1990 in Form einer GmbH konstituiert. Damit gehörte er zu den ersten privaten Neugründungen im Osten. Anliegen war es zunächst, die »weißen Flecken« der jüngsten deutschen Geschichte aufzuarbeiten und die realen Verhältnisse in der DDR zu analysieren.

Das thematische Spektrum der Sachbücher mit dem Schwerpunkt Politik und Zeitgeschichte wurde über die Jahre beträchtlich erweitert und ist zum einen von den Problemen der heutigen Bundesrepublik geprägt, zum anderen von internationalen Konflikten.

Im Laufe der Jahre sind andere wichtige Programmsegmente hinzugekommen wie zum Beispiel Biografien und historische Bild-Text-Dokumentationen. Diese großformatigen Bände zu Orten deutscher und zunehmend auch internationaler Geschichte werden seit 2004 ergänzt durch handliche Historische Reiseführer zu den Spuren der deutschen Vergangenheit, die in mehreren Sprachen angeboten werden, und durch die Reihe Orte der Geschichte. In kompakter Form wird hier auf 64 Seiten über die Geschichte des jeweiligen Ortes informiert – reich illustriert, preisgünstig und im handlichen Format.

Zwischen 2001 und 2013 erschienen auch 13 Bände zur Kolonialgeschichte.

Spezielle Themen der DDR-Geschichte werden vorwiegend in den Reihen Forschungen zur DDR-Gesellschaft und Militärgeschichte der DDR verhandelt. Seit Frühjahr 2011 erscheinen in unserem Verlag die Reihen Veröffentlichungen der Stiftung Berliner Mauer und Beiträge zur Geschichte von Mauer und Flucht, beide herausgegeben von der Stiftung Berliner Mauer. Seit Herbst 2015 publiziert der Verlag auch die Edition Berliner Unterwelten, und es erscheinen in einer Reihe Hörbibliothek zur Zeitgeschichte Hörbücher. Seit Frühjahr 2016 veröffentlicht das Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam seine Studienreihe »Kommunismus und Gesellschaft« im Ch. Links Verlag.

Seit Herbst 2016 erscheinen die auf 13 Bände angelegten Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des BND in unserem Verlag.

Neben den politischen und historischen Sachbüchern hat sich inzwischen auch die Reihe Lebenswelten/Lebenshilfe etabliert, die sich mit den sozialen und psychischen Folgen des modernen Lebens für den Einzelnen beschäftigt.

Autoren wie Alexander Osang, Christoph Dieckmann, Jana Simon und Henning Sußebach finden ihren Platz in der Literarischen Publizistik, wo insbesondere wirklichkeitsnahe Literaturformen wie Reportage, Essay, Porträt und Kolumne erscheinen, aber auch groß angelegte Reisereportagen.

Die Günter und Ute Grass-Stiftung veröffentlicht seit Herbst 2015 ihr Jahrbuch »Freipass« bei uns. Das Periodikum soll Raum bieten für die Behandlung wichtiger Fragen der Literatur und Kultur des 20. und 21. Jahrhunderts. Es werden wechselnde Themenschwerpunkte ins Zentrum gerückt.

Die Länderporträts folgen dem Konzept, dem Leser in feuilletonistisch-lockerem Stil Hintergrundwissen zu jeweils einem Land zu vermitteln, Klischees zu hinterfragen und über Gesellschafts- und Alltagsleben zu informieren. 2014 wurde die Reihe mit dem ITB BuchAward ausgezeichnet.

Die Anzahl unserer Neuerscheinungen liegt jährlich bei ca. 50 Titeln, hinzu kommen ca. 50 Nachauflagen, denn viele Bücher haben sich mittlerweile zu Standardwerken entwickelt, die bereits in der 10. oder 12. Auflage vorliegen (z. B. »Dunkle Welten. Bunker, Tunnel und Gewölbe unter Berlin« von Dietmar Arnold u. a. oder »Chronik des Mauerfalls« von Hans-Hermann Hertle). Im März 2018 erscheint der 1000. Titel.

Auch personell hat der Verlag mit den Jahren zugelegt: Von anfangs drei ist er nun auf zwölf feste Mitarbeiter angewachsen.

Mit jährlich 170 bis 200 Lesungen, Diskussionsveranstaltungen und Vorträgen von Autoren werden die Themen und Bücher in ganz Deutschland einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht.

Viele Titel sind auch digital verfügbar. Sie sind vollständig durchsuchbar; können als PDF oder als EPUB erworben werden.

2016 ist der Ch. Links Verlag mit dem Kurt Wolff Preis 2016 ausgezeichnet worden. Der Verlag konfrontiere die Deutschen seit 25 Jahren mit großer Konsequenz und ganz ohne Scheu mit ihrer jüngeren Geschichte, heißt es in der Begründung.

Anregungen, Themenvorschläge und kritische Hinweise sind jederzeit willkommen.

Kontakt

Ch. Links Verlag
Presseabteilung
z.Hd. Edda Fensch
Schönhauser Allee 36
D-10435 Berlin
Tel.: (030) 44 02 32-10
Fax: (030) 44 02 32-29
E-Mail: presse@christoph-links-verlag.de
Internet: www.christoph-links-verlag.de