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Jugend nach dem Mauerbau
Anpassung, Protest und Eigensinn (DDR 1961-1974)
Erscheinungstermin digitales Buch: September 2010
Datei-Format: PDF
Seitenzahl: 408
ISBN: 978-3-86284-018-2
Reihe / Kategorie: Forschungen zur DDR-Gesellschaft
Als Hausherren von morgen standen Jugendliche in der DDR im Spannungsfeld von politischem Anpassungsdruck und individuellem Streben nach Selbstentfaltung. Sozialistische Norm und Moral kollidierten im Alltag oft genug mit der westlichen Pop-Kultur, der geforderte Klassenstandpunkt mit persönlichen Erfahrungen und Meinungen. Trotzdem gelang es vielen, sich eigene Freiräume zu schaffen und diese eigensinnig zu nutzen. Deren Einengung provozierte dann Proteste, die sich durchaus auch heftig entluden.
Marc-Dietrich Ohse dokumentiert in seiner Studie den Wandel der Jugendpolitik nach dem Machtwechsels von Ulbricht zu Honecker und belegt dies am Beispiel der Jugendkultur, des Jugendverbandes, des Bildungswesens, der Kirchen und des Aufbruchs gesellschaftlicher Konventionen, speziell in den Fragen der Sexualität. Er zeichnet ein umfassendes Bild vom Alltag Jugendlicher im Schatten der Mauer zwischen Anpassung und Protest.

Pressestimmen

Ohse bietet ein umfassendes Bild vom Alltag der Jugendlichen nach dem Mauerbau 1961. Er bedient sich anregender Methodenvielfalt und nutzt Gespräche mit Jugendlichen sowie teilweise sehr interessante Analysen einstiger Leserbriefe. Aus dieser Melange entstand ein facettenreiches Bild von mehreren Generationen, die in Liebe und Zorn mit ihrem Staat verbunden waren.
Eine gediegene Arbeit, die Erinnerung an und neue Erkenntnisse über Anpassung, Protest und Eigensinn weckt.
Neues Deutschland

Marc-Dietrich Ohse ist es gelungen, auf einer breiten Quellenbasis einen umfassenden Beitrag zur Aufarbeitung sozialistischer Jugendpolitik und -kultur im großstädtischen Milieu zwischen 1961 und 1974 zu leisten und das Bild der Jugendgeneration nach dem Mauerbau zwischen staatspolitischer Reglementierung und der Eroberung von Freiräumen zu schärfen.
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