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Satanskinder
Der Mordfall von Sondershausen und die rechte Szene
Erscheinungstermin digitales Buch: November 2011
Basiert auf der Buchausgabe: März 2001
Datei-Format: PDF
Seitenzahl: 327
ISBN: 978-3-86284-140-0
Reihe / Kategorie: Politik/Zeitgeschichte
1993 erregte ein Mord im Thüringischen Sondershausen bundesweit Aufsehen. Kaltblütig hatten drei 17-jährige ihren 15-jährigen Mitschüler Sandro Beyer erdrosselt. Als herauskam, daß sie sich Kinder des Satans nannten, wurde der Fall zum Medienspektakel. Liane v. Billerbeck und Frank Nordhausen haben die Hintergünde recherchiert. Sie erzählen die spannende Geschichte einer Kleinstadt-Clique kurz nach der Wende bis zu dem Mord und verfolgen die Spur der Täter über ihre Haftzeit hinaus. Hendrik Möbus, einer der Mörder, ließ sich schon im Gefängnis in der Neonazi-Szene als Märtyrer feiern und machte auch danach mit volksverhetzenden Sprüchen von sich reden. Daraufhin wurde seine vorzeitige Haftentlassung widerrufen. Doch ehe die Justiz zugreifen konnte, setzte sich Möbus in die USA ab. Nach einer abenteuerlichen Flucht fand er Unterschlupf bei William L. Pierce, einem bekannten Rechtsterroristen. Für ihn organisierte Möbus den Vetrieb rechtsextremer Bücher und CDs nach Europa. Als er von Zielfahndern im August 2000 in West Virginia verhaftet wird, beantragt der deutsche Neonazi umgehend politisches Asyl in den USA.
In der Neuauflage ihres Buches beschreiben Liane v. Billerbeck und Frank Nordhausen die Vorgeschichte eines Mordes und zeigen die Verbindungen eines der Täter in die rechte Musik-, Satanisten- und Neonazi-Szene.