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West-Arbeit des MfS
Das Zusammenspiel von »Aufklärung« und »Abwehr«
Erscheinungstermin digitales Buch: September 2010
Basiert auf der Buchausgabe: November 1999
Auflage: 2.
Erstveröffentlichung: September 1999
Datei-Format: PDF
Seitenzahl: 600
ISBN: 978-3-86284-028-1
Reihe / Kategorie: Wissenschaftliche Reihe der Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen
Die politische Öffentlichkeit hat in jüngster Zeit verstärkt zur Kenntnis genommen, daß die Tätigkeit des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR auch den westlichen Teil Deutschlands in erheblichem Maße tangiert hat. Während in den ersten Jahren nach Öffnung der Stasi-Unterlagen die Aufarbeitung der MfS-Vergangenheit vorrangig als Problem der Ostdeutschen wahrgenommen wurde, wächst inzwischen die Erkenntnis, daß der Staatssicherheitsdienst der DDR auch die westdeutsche Gesellschaft in vielfältiger Weise berührt hat - nicht nur im Bereich der klassischen Spionage.
Neben der Hauptverwaltung A wird der Beitrag der anderen Diensteinheiten des MfS analysiert und deutlich gemacht, wie die DDR-Staatssicherheit gegen Parteien, Organisationen, staatliche Einrichtungen, Unternehmen und Einzelpersonen im Westen gezielt vorging.

Pressestimmen

Das Buch des Links Verlages zeigt die Strukturen der Stasi-Arbeit im Westen auf, berichtet über Organisation, Aufgaben, Arbeitsschwerpunkte. Es behandelt Themenkomplexe wie das Anzapfen von Funk- und Telefonverbindungen, die Unterstützung des internationalen Terrorismus durch die Stasi, die Bekämpfung von Flucht und Ausreise.
DIE ZEIT

Knabe kommt bei seiner Untersuchung zu dem Fazit, daß die Erfolge des DDR-Geheimdienstes in der West-Spionage nicht dem Genie von Markus Wolf zuzuschreiben sind, sondern dem für westliche Geheimdienste unüblichen Zusammenspiel von Abwehr- und Aufklärungsabteilungen.
Berliner Zeitung

Es wird eingehend untersucht, mit welchen Methoden die Stasi und ihre politischen Auftraggeber - die SED - Aufklärungsarbeit im doppelten Wortsinn betrieben, wie sie in die Gesellschaft der alten Bundesrepublik hineinzuwirken versuchten. Eine aufschlußreiche Materialsammlung.
DeutschlandRadio

Knabe zeigt, wie der DDR-Geheimdienst durch aktive Maßnahmen auf politische Parteien und Jugendorganisationen Westdeutschlands, auf die Friedensbewegung und den SDS einwirkte. Eigene Kapitel widmen sich den westdeutschen Universitäten, der Wirtschaftsspionage, der Bekämpfung von ausgereisten Dissidenten und Menschenrechtsorganisationen, die sich für politische Häftlinge in der DDR engagierten. (...) Knabe schlägt mit seiner Studie eine breite Schneise in den unübersichtlichen Geheimdienstdschungel.
F.A.Z.

Die Autoren beleuchten den Forschungsstand, beschreiben die Entstehung und analysieren den Aufbau der MfS-Abteilungen. (...) Der reichhaltige Anmerkungsapparat und der umfangreiche, gut 250 Seiten starke Anhang bieten dem Leser einen fundierten Einblick in das Selbstverständnis des Unterdrückungsapparates, dem keine Skrupel fremd waren.
Handelsblatt