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Unter Sachsen
Zwischen Wut und Willkommen
Erschienen: Juli 2017
Auflage: 2.
Erstveröffentlichung: März 2017
Ausstattung: Broschur
Format: 13,5 x 21,0 cm
Seitenzahl: 312
Abbildungen s/w: 15
Karten: 1
ISBN: 978-3-86153-937-7
Reihe / Kategorie: Politik/Zeitgeschichte
Sind die sogenannten sächsischen Verhältnisse mit der Pegida-Bewegung und den vielen rechten Gewalttaten ein auf den Freistaat begrenztes Phänomen? Oder muss die zunehmende Radikalisierung der gesellschaftlichen Mitte als Vorbote künftiger politischer Veränderungen in ganz Deutschland verstanden werden?
Die Frage »Warum Sachsen?« wird von vielen gestellt. In diesem Buch begeben sich über 40 Autorinnen und Autoren auf die Suche nach Antworten. In Analysen, Interviews, literarischen Texten und sehr persönlichen Kommentaren beleuchten sie beispielsweise den Zustand der sächsischen CDU, die Hintergründe der Pegida-Bewegung und der AfD in Sachsen oder die eigenen Erfahrungen mit Rassismus. Zahlreiche Reportagen zeigen die Verhältnisse vor Ort, in Leipzig oder Dresden ebenso wie im Erzgebirge und in Bautzen. Dazu gehört auch die Kreativität der Zivilgesellschaft, die vielerorts mit dem Rücken zur Wand demokratische Werte verteidigt.

Pressestimmen

Ein lesenswertes, kritisches Buch, das viele Aspekte der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Fremdenfeindlichkeit und Gewalt abdeckt.
Stephan Lorenz, Freie Presse

Heike Kleffner, Matthias Meisner und Verleger Christoph Links legen das bislang vielstimmigste, perspektivisch am weitesten gefächerte, aber auch zugänglichste Werk zum Thema vor.
Oliver Reinhard, Sächsische Zeitung

Ziemlich gut geworden ist dieses Buch, weil es erschreckende Einzelbekanntheiten zu einem dann noch erschreckenderen Gesamtbild bündelt und weil es schon durch die Vielzahl der gut ausgewählten Autoren eine Differenziertheit bekommt, die Einzelakteure nie erreichen können.
Cornelius Pollmer, Süddeutsche Zeitung

Das Klima, das in großen Teilen dieser Beiträge geschildert wird, macht keine Illusionen. Aber dass es einmal so kenntnisreich und vor allem in facettenreicher Schilderung aufgeschrieben wurde, ist wichtig.
Johanna Roth, taz

Den Autoren und Herausgebern ist ein spannendes, aufschlussreiches Buch gelungen, dessen Beiträge sachlich aus der Reporterperspektive einen breit gefächerten Blick auf eine politisch-gesellschaftliche Fehlentwicklung öffnen, die nicht unterschätzt werden sollte.
Alexandra Gerlach, Deutschlandfunk (Andruck - das Magazin für Politische Literatur)

Veranstaltungen

Datum
Uhrzeit
Ort
Anschrift
19.10.2017
18:00 Uhr
Buchvorstellung und Gespräch
Dokumentationszentrum
Erich-Weinert-Allee 3
15890 Eisenhüttenstadt
07.11.2017
19:00 Uhr
Buchvorstellung
DER TAGESSPIEGEL GmbH
Askanischer Platz 3
10963 Berlin
17.11.2017
19:30 Uhr
Lesung und Diskussion
Weltecho
Annaberger Str. 24
09111 Chemnitz