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Die Erfindung der sozialistischen Nation
Heimat und Politik im DDR-Alltag
Übersetzer: Marcel Streng
Erschienen: Mai 2016
Ausstattung: Broschur
Format: 14,8 x 21,0 cm
Seitenzahl: 368
Abbildungen s/w: 24
Karten: 2
ISBN: 978-3-86153-892-9
Reihe / Kategorie: Reihe des ZZF
Wie konnte ein scheinbar so stabiles Gemeinwesen wie die DDR so plötzlich in sich zusammenfallen? Diese Studie handelt davon, wie das SED-Regime eine eigene »nationale«
Identität erfand und wie die DDR-Bürgerinnen und -Bürger mit ihr umgingen. Angesichts des Widerspruchs zwischen den propagierten sozialistischen Idealen von Gemeinschaft,
Identität und Heimatliebe und der Lebenswirklichkeit entwickelten sie eigene Vorstellungen von Zugehörigkeit und Identität und verbargen ihre Distanz zum Regime unter einer Maske regelkonformen Verhaltens. So trugen sie bis 1989 zur scheinbaren Stabilität der Parteiherrschaft bei und entledigten sich der ungeliebten »Nation« DDR mit Leichtigkeit, als es zur Revolution kam.