ZEITGESCHICHTE ENTDECKEN

Portofreie Lieferung innerhalb Deutschlands

MENÜ

INFOMATERIAL

Vorschau Frühjahr 2018
Vorschau Herbst 2017
Gesamtverzeichnis 2017

ddr-forschung.de
ddr-militaergeschichte.de
die-deutsche-kolonialgeschichte.de
folkszene-ddr.de
geheimnisvolle-orte.de
historische-reisefuehrer.de
laenderportraet.de
laenderreihe.de
lebenswelten-im-linksverlag.de
orte-deutscher-geschichte.de

Detailansicht

Sofort lieferbar
5.00 EUR
Wir empfehlen den Kauf in Ihrer Buchhandlung vor Ort! Einige Händler melden uns regelmäßig ihre Bestände. Jetzt aktuellen Lagerbestand in einer Partnerbuchhandlung überprüfen.

Leseprobe und Volltextsuche:

Titel weiterempfehlen:

Funktionen:
Kommentar an den Verlag senden
Titel per eMail weiterempfehlen
Druckansicht
Gedenkstätte Andreasstraße
Haft, Diktatur und Revolution in Erfurt
Erschienen: Mai 2016
Ausstattung: Broschur
Format: 10,5 x 14,8 cm
Seitenzahl: 64
Abbildungen s/w: 33
Abbildungen farbig: 14
Karten: 1
ISBN: 978-3-86153-885-1
Reihe / Kategorie: Orte der Geschichte
Dieser Band behandelt den vielschichtigen Erinnerungsort Andreasstraße in Erfurt. Das in der Andreasstraße befindliche Gefängnis bestand seit Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Jahr 2002. In der DDR hat das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) in der Andreasstraße seine Bezirksverwaltung eingerichtet und zwei Etagen des Gefängnisgebäudes als U-Haftanstalt (umgangssprachlich: Stasi-Knast) benutzt. Bis 1989 waren hier mehr als 5000 Personen inhaftiert, weil sie sich der SED-Diktatur widersetzt hatten. Am 4. Dezember 1989 besetzten couragierte Frauen und Männer die Erfurter MfS-Zentrale in der Andreasstraße, um die Stasi-Akten vor der Vernichtung zu bewahren. Es war die erste Besetzung einer Stasi-Bezirksverwaltung und ein Meilenstein der Friedlichen Revolution. Aus dem Ort der Unterdrückung wurde ein Ort der Aufarbeitung. Heute befindet sich in dem ehemaligen Gefängnis eine Gedenk- und Bildungsstätte.