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Wege durch die Mauer
Fluchthilfe und Stasi zwischen Ost und West
Erschienen: Oktober 2015
Auflage: 4.
Erstveröffentlichung: Oktober 2015
Ausstattung: Broschur
Format: 16,0 x 23,0 cm
Seitenzahl: 544
Abbildungen s/w: 235
ISBN: 978-3-86153-855-4
Reihe / Kategorie: Edition Berliner Unterwelten
Beim Bau der Mauer war Burkhart Veigel 23 Jahre alt, Medizin-Student an der FU Berlin, wissensdurstig und musikbegeistert. Dann wurde er zu einem der erfolgreichsten Fluchthelfer durch die Mauer in Berlin. Etwa 650 Menschen verhalf er zu einem Leben ohne Stasi-Spitzel und vorgegebene Denkschablonen. Mit Pässen brachte er täglich bis zu zehn Flüchtlinge in die Freiheit, trickste die Grenzkontrollen mit Doppelgängern aus, baute das Armaturenbrett eines Cadillac zum Versteck um, grub an einem Tunnel mit und setzte auch Alliierte bei seinen Fluchtaktionen ein. Die Spitzel und Häscher der Stasi bedrohten Burkhart Veigel immer wieder. Er entkam zwei Entführungsversuchen und besiegte die Stasi auf seine Weise: mit humanitärer Hilfe für die eingesperrten Menschen in der DDR. Burkhart Veigel hat für dieses Buch etwa 100 Flüchtlinge, Fluchthelfer und andere Beteiligte interviewt. Außerdem hat er die Stasi-Akten einiger hochkarätiger Spitzel erforscht. Entstanden ist ein eindringliches, authentisches Werk, das die Geschichte der Fluchthilfe minutiös aufarbeitet, das aber auch die Methoden der Stasi und ihrer Spitzel aufzeigt. Ein klares und gleichzeitig leidenschaftlich geschriebenes Buch voller Motivation für ein tatkräftiges und couragiertes Leben. Wenn der Sozialismus in der DDR nicht zu einer Diktatur pervertiert wäre, die Millionen von Deutschen zur Flucht aus ihrem Heimatland getrieben hätte, wenn die Mauer nicht gebaut worden wäre, mitten in Berlin, quer durch die Stadt, und wenn sie nicht Tausende von Familien getrennt und viele Studenten von ihrer Universität im Westteil der Stadt abgeschnitten hätte, wenn nicht der Zufall, auf welcher Seite der Mauer man sich in der Nacht zum 13. August 1961 aufhielt, darüber entschieden hätte, ob man frei denken und reden konnte oder weggeschlossen in einem Spitzelstaat leben musste - dann wäre mein Studienfreund Walter Pietzcker am 30. Oktober 1961 auf dem Weg zum Anatomischen Institut nicht auf mich zugekommen mit der Frage: Machst Du mit? Wir holen die Studenten rüber, die hier studiert haben und jetzt im Osten eingeschlossen sind. Das geht. Es gibt da einen Trick mit Pässen. Aber wir brauchen Leute, die nach Ost-Berlin fahren und die Kommilitonen benachrichtigen können. Du bist doch auch Westdeutscher und kannst noch nach drüben, wie ich. Klar, mache ich!, sagte ich, ohne lange nachzudenken oder nachzufragen.

Pressestimmen

Ein eindringliches authentisches Werk, das die Geschichte der Fluchthilfe fachkundig dokumentiert und aufarbeitet. Karten und viele Fotografien ergänzen dieses wichtige Buch der deutschen Geschichte.
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