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Geteilte Geschichte
25 deutsch-deutsche Orte und was aus ihnen wurde
Mit einem Bildessay von Götz Schleser
Erschienen: September 2015
Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag
Format: 13,5 x 21,0 cm
Seitenzahl: 272
Abbildungen s/w: 57
Karten: 1
ISBN: 978-3-86153-845-5
Reihe / Kategorie: Politik/Zeitgeschichte
Die Mauer dominierte das Verhältnis der beiden deutschen Staaten und verstellte oft den Blick dafür, dass es in der Realität viele Berührungspunkte gab. Ingolf Kern und Stefan Locke haben nach Orten gesucht, an denen die Gemeinsamkeit, aber auch der Irrsinn der Teilung sichtbar wurden, Orte, die heute vielfach vergessen sind, an die nichts mehr erinnert. Da ist das Postzollamt Falkenberg, in dem täglich Tausende Westpakete kontrolliert wurden, das Ausflugslokal Zenner in Ost-Berlin, das im oberen Stockwerk in einem separaten Teil Westtouristen bewirtete, oder das Dorf Mödlareuth, das durch einen kleinen Fluss in zwei Welten geteilt war - die eine gehörte zu Thüringen, die andere zu Bayern. Der entfernteste Ort liegt in Kanada/Neufundland, wo der kleine Flughafen Gander zum Schlupfloch im Eisernen Vorhang wurde - für privilegierte Transitreisende aus der DDR auf dem Weg nach Kuba. Die Autoren stellen 25 Orte vor, die in besonderer Weise mit der deutsch-deutschen Geschichte verbunden sind, und berichten, was inzwischen aus ihnen geworden ist.

Pressestimmen

Eine spannende Publikation, die ungeschönt an unterschiedlichste Facetten deutsch-deutscher Geschichte erinnert.
Annerose Kirchner, OTZ-Ostthüringer Zeitung

Eine hochinteressante und teilweise überaus amüsante Spurensuche.
Morgenpost am Sonntag

Locke und Kern schaffen es mit ihren Texten, gleichzeitig den Alltag der Zweistaatlichkeit in den achtziger Jahren zu beschreiben, aber auch die Absurdität und den Schrecken der Teilung aufleben zu lassen.
Jan Kanter, Thüringer Allgemeine

In »Geteilte Geschichte« nehmen die beiden Journalisten die Leser mit ihrer Ost-West-Perspektive auf eine Bild- und ereignisreiche Reise, die auch mit Kuriositäten und Verrücktem aufwartet - im wahrsten Sinne des Wortes.
Hans-Peter Canibol, Huffington Post

Die Autoren entrümpeln »archäologische Stätten der Zeitgeschichte« und zeigen, dass es zwischen 1949 und 1989 auch eine gesamtdeutsche Realität gab.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Das Büchlein »Geteilte Geschichte« aus dem Ch. Links Verlag ist wie eine versteckte Perle in der Flut der Bücher zu 25 Jahren deutscher Einheit. (...) Kern und Locke sind glänzende Reportagen aus einem versunkenen Doppelland gelungen, das sich junge Leute heute kaum noch vorstellen können.
Rolf Gauweiler, Die Rheinpfalz