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Verratene Kinder
Zwei Lebensgeschichten aus dem geteilten Deutschland
Erschienen: März 2014
Auflage: 2.
Auflagenart: Erweiterte Ausgabe
Erstveröffentlichung: September 2003
Ausstattung: Broschur
Format: 12,5 x 20,5 cm
Seitenzahl: 200
ISBN: 978-3-86153-790-8
Reihe / Kategorie: Politik/Zeitgeschichte
Am 18. Januar 1979 flüchtet der Oberleutnant des Ministeriums für Staatssicherheit Werner Stiller in die Bundesrepublik Deutschland. Mit sich führt er zwei Koffer geheimer Unterlagen, durch die kurz darauf mehrere Westagenten enttarnt werden. Unter ihnen ist der Vater von Nicole Glocke, Mitarbeiter in den Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerken. Er wird verhaftet, für die Neunjährige bricht eine Welt zusammen.
Über zwei Jahrzehnte später unternimmt die Tochter den Versuch, sich mit den Motiven ihres Vaters auseinanderzusetzen. Doch dieser verweigert die notwendigen Informationen, und die Akten über ihn sind vernichtet. Ihre Recherchen richten sich deshalb zunehmend auf den Mann, der das Trauma ihrer Kindheit ausgelöst hat, Werner Stiller. Sie sucht die Begegnung mit ihm und findet so den Kontakt zu seiner Tochter Edina, die Stiller mit seiner Familie in der DDR zurückgelassen hat.
Die rasch wachsende Vertrautheit zwischen den etwa gleichaltrigen Frauen führt zu einem schonungslosen Rückblick auf ihre Vergangenheit und auf die Väter. Sie fühlten sich getäuscht und verlassen und waren lange Zeit gezwungen, sich der Lüge und dem Schweigen zu beugen. Das hat ihr Leben auf unterschiedliche Weise geprägt. Nunmehr versuchen sie, den eigenen Standort zu bestimmen und ohne die Väter ihr wahres Leben zu finden.

Pressestimmen

Verratene Kinder ist kein wissenschaftliches Werk, sondern ein biographisches Zeugnis, das die so genannte große Geschichte auf eine persönliche menschliche Art behandelt.
Uli Brockmeyer in Südwest Presse

Verratene Kinder sind pralle Lebensberichte und spiegeln faktenreich dramatisch miteinander verwobene Ost-West-Schicksale wider.
Stefanie Hoffmeister in Das Parlament

Die beiden Frauen erzählen ihre Lebensgeschichte geradlinig, offen und ohne Pathos. Gerade dadurch wirkt das Buch überzeugend.
Ulrich Schwarz in Spiegel special

Die beiden jungen Frauen erzählen ihre Geschichte frei von Eitelkeiten und mit erstaunlicher Offenheit.
Auch wenn das Buch vor allem eine Auseinandersetzung mit den Vätern ist, vermeidet es jedoch jede falsche Intimität. Und insofern ist es vor allem ein überaus erstaunliches Werk - beim Lesen wird Geschichte nacherlebbar.
Lausitzer Rundschau

Ein interessantes Buch, das einen guten Einblick in die beiden unterschiedlichen Gesellschaftssysteme gibt und anhand zweier Lebensläufe die Kälte von Politik, Macht und Geheimdienst eindringlich spürbar werden läßt.
Märkische Allgemeine