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Czernowitz
Die Geschichte einer untergegangenen Kulturmetropole
Erschienen: August 2013
Auflage: 3.
Auflagenart: Erweiterte Ausgabe
Erstveröffentlichung: September 2005
Ausstattung: Hardcover
Format: 21,0 x 25,0 cm
Seitenzahl: 184
Abbildungen s/w: 94
Abbildungen farbig: 54
Karten: 2
ISBN: 978-3-86153-750-2
Reihe / Kategorie: Geschichte in Bild und Text
Wenn man heute in das südukrainische Tscherniwzy kommt, muss man einige Mühe aufwenden, um die Spuren der untergegangenen Kulturmetropole Czernowitz zu entdecken. Die Heimatstadt von Paul Celan und Rose Ausländer ist nach dem Zweiten Weltkrieg weitgehend umgestaltet worden und dem Vergessen anheim gefallen.
Doch manch steinerne Zeugnisse erinnern noch heute an das »Goldene Zeitalter« der Vielvölkergemeinde, als Czernowitz die pulsierende Hauptstadt des Kronlandes Bukowina war und stolz den Beinamen »Klein-Wien des Ostens« trug. Keine der fünf Bevölkerungsgruppen hatte die Mehrheit, weshalb Deutsche, Juden, Ukrainer, Rumänen und Polen ihre Zusammenlebensform immer wieder aushandeln und auf Kompromissbereitschaft gründen mussten - bis die Stadt zum Spielball der Großmächte wurde, am Ende des 1. Weltkrieges ebenso wie zu Beginn des 2. Weltkrieges.
Sechs Autoren erzählen von der bewegten Vergangenheit und schwierigen Gegenwart dieser Stadt, die ihre kulturellen Wurzeln wieder entdeckt und sich um einen Brückenschlag nach Westeuropa bemüht. In mehr als 100 Fotos wird sichtbar, welche Schätze es hier zu entdecken gibt.

Pressestimmen

Ein faszinierendes, kompetent ausgeleuchtetes Kapitel europäischer Kulturgeschichte.
Darmstädter Echo

Eine informative Bild-Text-Monographie über die Metropole der Künste und der Toleranz.
Literarische Welt

Dieser großformatige, mit vielen Bildern versehene Band wirkt wie ein vorläufiger Abschluss der historischen Rekonstruktionsphase, die die Stadt Czernowitz in den letzten Jahren erlebt hat. Er besticht vor allem durch Aufsätze, welche die bisherige Forschung über die Geburtsstadt Paul Celans zusammenfassen. (...) Zusammen mit alten Ansichtskarten und nachkolorierten Fotografien entsteht so ein Bild von Czernowitz, das der Nostalgie einerseits nachgibt, sich aber durch die differenzierten Texte zugleich absichert.
Helmut Böttiger, Literaturen

Der Band ermöglicht uns eine wunderbare Reise ins ferne Czernowitz. Mehr als 100 Fotos und Texte von fünf Autoren, ergänzt durch literarische Erinnerungen, nehmen uns mit hinein ins einstige pulsierende, vielsprachige, polyethnische Leben. Postkartenansichten, Stadtpläne und Fotos zeigen früheren Handel und Wandel, spätere Zerstörung und heutigen Verfall und Renovierungen.
Sabine Neubert, Neues Deutschland

Wer eine erste Ein- und Hinführung zu Czernowitz und der Bukowina sucht, wird mit dem vorliegenden Band hervorragend bedient. Er veranschaulicht die hinter mythischen Verklärungen verborgenen Wirklichkeiten von Stadt, Region, deren Geschichte und vielfältige Wandlungen bis in die unmittelbare Gegenwart hinein.
Man kann das schön gestaltete Buch auch als einen Bildband betrachten, dessen zahlreiche historische Aufnahmen, Postkarten und andere die materielle Kultur illustrierende Dokumente einen attraktiven visuellen Zugang bieten. es hat den großen Leserkreis, für den es gedacht ist, verdient.
Rudolf A. Mark, Osteuropa

Eine luxutiöse Ausgabe, die acht Beiträge mit erstaunlicher Bandbreite enthält. Kulturelle Landschaftskarten und zahlreiche Dichterporträts sind hier ebenso zu finden wie umfassende Darstellungen der historischen Koordinaten, die der Stadt den Untergang bereiteten, sowie Berichte über Gegenwärtiges und Mutmaßungen über die Zukunft.
Zeitschrift für Siebenbürgische Landeskunde 30