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Wer jung ist, liest die Junge Welt
Die Geschichte der auflagenstärksten DDR-Zeitung
Erschienen: September 2013
Auflagenart: Neuausgabe
Ausstattung: Broschur
Format: 14,8 x 21,0 cm
Seitenzahl: 280
Abbildungen s/w: 71
ISBN: 978-3-86153-749-6
Reihe / Kategorie: DDR-Geschichte
»Warum hat die DDR eigentlich keine Bild-Zeitung?«, fragt ein Besucher aus dem Westen einen Genossen. »Na, wir haben doch die Junge Welt!«
Beim Neuen Deutschland waren sie neidisch, wenn die SED-Führung das »bessere Zentralorgan« lobte und die Leser sich auf Mittwoch freuten, wenn es in der Rubrik »Unter vier Augen« Partner- und Sexualtipps gab, und auf Montag, wenn gute Fußballreportagen im Blatt waren. Unerbittlich wurde aber auch hier »der Feind« bekämpft, ob kritische Filmemacher oder Mahnwächter in einer Kirche.
Michael Meyen und Anke Fiedler haben die Junge Welt noch einmal gelesen, zwanzig Jahre nachdem die Aufl age von anderthalb
Millionen Exemplaren täglich auf ein paar Tausend geschrumpft war. Sie haben mit den Machern von einst und heute gesprochen, in den Archiven von Partei, FDJ und Staatssicherheit gegraben und dabei die Geschichte einer Zeitung zutage gefördert, die wie kein anderes Blatt für das Wachsen und Vergehen der DDR steht.

Pressestimmen

Es stehen mehr die Menschen in der und hinter der Jungen Welt im Vordergrund des Buches und weniger die Strukturen des Mediensystems. So entsteht eine »Biografie« der Zeitung primär aus den Einzelbiografien der Journalisten über die drei Generationen der DDR hinweg. Geschichten aus dem Blätterwald, locker geschrieben, bisweilen ironisch und mit Liebe zum Detail - ein Kaleidoskop an Fakten, Personen und Ereignissen, das selbst fast wie eine Zeuitung wirkt, die ganz unterschiedliche Themen zu verbinden sucht.
Thomas Großmann, H-Soz-u-Kult

Dieses Buch bereichert die hiesige Medienwissenschaft. Denn es widerlegt das Vorurteil, dass man in einer wissenschaftlichen Studie zäh wie Kautschuk formulieren müsse. (...) Die auflagenstärkste DDR-Zeitung war bislang kein Forschungsthema. Meyen und Fiedler schließen diese Lücke, und dabei meiden sie gleichermaßen westliche Ignoranz wie östliche Verharmlosung.
Michael Kuhlmann, Südwestrundfunk, SWR 2