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Zwangsaussiedlungen an der innerdeutschen Grenze
Analysen und Dokumente
Erschienen: Mai 2012
Auflage: 4.
Auflagenart: Erweiterte Ausgabe
Erstveröffentlichung: November 1994
Ausstattung: Broschur
Format: 14,8 x 21,0 cm
Seitenzahl: 352
Abbildungen s/w: 4
ISBN: 978-3-86153-680-2
Reihe / Kategorie: Forschungen zur DDR-Gesellschaft
Am 26. Mai 1952 beschloss der Ministerrat der DDR die »Errichtung eines besonderen Regimes an der Demarkationslinie«. Die Grenze zu Westdeutschland sollte zu einer Sicherheitszone ausgebaut werden. Hierzu wurden binnen weniger Tage alle Bewohner innerhalb eines neu geschaffenen, rund fünf Kilometer tiefen Sperrgebietes überprüft. Mehr als 8000 als politisch unzuverlässig Eingestufte wurden zwangsweise aus dem Sperrgebiet aus- und im Landesinneren angesiedelt - Tarnwort des Geheimunternehmens: »Aktion Ungeziefer«. Am 3. Oktober 1961 folgte im Zuge der Mauerbefestigung eine erneute Aussiedlung von mehr als 3000 Personen, die »Aktion Festigung«.
Den Autoren ist es gelungen, anhand umfangreicher Archivstudien und Zeitzeugenbefragungen das gesamte Ausmaß der Aktionen anschaulich zu rekonstruieren und durch zahlreiche Materialien zu dokumentieren. In einem umfangreich aktualisierten Schlusskapitel wird auf die Entwicklung seit 1989 eingegangen und über die unterschiedlichen Formen der Rehabilitierung und Entschädigung für das begangene Unrecht informiert.

Pressestimmen

Der Wert des Buches liegt in seiner faktenbezogenen Analyse und sorgfältigen Dokumentation.
FAZ

Die Autoren erhellen ein Gebiet, das auch in der bundesdeutschen Geschichtsschreibung eher ausgeklammert war.
Mitteldeutsche Zeitung

Anhand von in den Archiven minutiös nachvollzogenen Einzelschicksalen führen die Autoren die außerordentliche Willkür bei Auswahl und Vollzug der Aussiedlungen vor.
Thüringer Anzeiger

Mit Beklemmung entnimmt man Darstellungen und Dokumenten, wie rücksichtslos ein ins Extrtem gesteigertes Bedrohungs- und Sicherheitsdenken über die Bevölkerung hinwegging, wie wenig es sich gesetzlichen Normen verpflichtet fühlte und wie bar jeglichen Rechtsgefühls die für diese Aktionen Verantwortlichen sozialistische Gesetzlichkeit interpretierten.
Jahrbuch für Regionalgeschichte/Landeskunde

Die Autoren haben anhand umfangreicher Archivstudien und Zeitzeugenbefragungen das gesamte Ausmaß und den Hintergrund der Aktionen rekonstruiert und durch zahlreiche Materialien anschaulich dokumentiert.
Neue Justiz