ZEITGESCHICHTE ENTDECKEN

Portofreie Lieferung innerhalb Deutschlands

MENÜ

INFOMATERIAL

Gesamtverzeichnis 2017
Vorschau Herbst 2017
Vorschau Frühjahr 2017

ddr-forschung.de
ddr-militaergeschichte.de
die-deutsche-kolonialgeschichte.de
folkszene-ddr.de
geheimnisvolle-orte.de
historische-reisefuehrer.de
laenderportraet.de
laenderreihe.de
lebenswelten-im-linksverlag.de
orte-deutscher-geschichte.de

Detailansicht

Sofort lieferbar
30.00 EUR
Wir empfehlen den Kauf in Ihrer Buchhandlung vor Ort! Einige Händler melden uns regelmäßig ihre Bestände. Jetzt aktuellen Lagerbestand in einer Partnerbuchhandlung überprüfen.

Leseprobe und Volltextsuche:

Titel weiterempfehlen:

Funktionen:
Kommentar an den Verlag senden
Titel per eMail weiterempfehlen
Druckansicht
Das »weiße Haus« in Ost-Berlin
Die Ständige Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR
Erschienen: Mai 2010
Auflage: 2.
Auflagenart: Bearbeitete Ausgabe
Erstveröffentlichung: Mai 2010
Ausstattung: Broschur
Format: 14,8 x 21,0 cm
Seitenzahl: 336
Abbildungen s/w: 17
ISBN: 978-3-86153-556-0
Reihe / Kategorie: Forschungen zur DDR-Gesellschaft
Als konkretes Ergebnis der neuen Ostpolitik von Willy Brandt tauschten die beiden deutschen Staaten 1974 erstmals offizielle Vertreter aus und näherten sich vorsichtig an. Die Mitarbeiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR (StäV) kümmerten sich um die teilungsbedingten Belange Ratsuchender aus der Bundesrepublik, sie betreuten westdeutsche Häftlinge in DDR-Gefängnissen, initiierten Ausstellungen und pflegten Kontakte. Doch der politische Aktionsradius der Ständigen Vertretung und ihrer Leiter - Günter Gaus, Klaus Bölling, Hans Otto Bräutigam und Franz Bertele - war begrenzt. Sie wurden überwacht und wollten selbst nicht provozieren. In die Schlagzeilen kam die Ständige Vertretung
1984 und 1989, als sie von Ausreisewilligen besetzt war und geschlossen werden musste, weil sie des Flüchtlingsstroms nicht mehr Herr wurde.
Jacqueline Boysen rekonstruiert in ihrer Studie zum ersten Mal die Geschichte dieser quasi-diplomatischen Vertretung und analysiert deren Bedeutung für die deutsch-deutschen Beziehungen.

Pressestimmen

Der Geschichte der »politischen Relaisstation zwischen Ost und West« und des »administrativen Arms« der Bundesregierung im seit 1961 eingemauerten Teil Deutschlands geht Jacqueline Boysen in ihrer sehr informativen und durch viele Zeitzeugen-Zitate auch unterhaltsamen Studie nach.
Rainer Blasius, F.A.Z., 4.1.2010