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Fluchtpunkt Karibik
Jüdische Emigranten in der Dominikanischen Republik
Erschienen: September 2009
Auflagenart: Neuausgabe
Ausstattung: Broschur
Format: 16,5 x 23,5 cm
Seitenzahl: 192
Abbildungen s/w: 73
Karten: 2
ISBN: 978-3-86153-551-5
Reihe / Kategorie: NS-Geschichte
Sosúa ist ein beliebtes Ferienparadies in der Dominikanischen Republik - auch für deutsche Karibikurlauber. Vor 70 Jahren, zu Beginn des Zweiten Weltkriegs, war die heutige Kleinstadt im Norden der Insel Hispaniola eine der wenigen »sicheren Häfen« für Juden. Während nahezu alle Länder ihre Grenzen gegenüber den Flüchtlingen aus Nazi-Deutschland verschlossen, sollte ausgerechnet in dem diktatorisch regierten Inselstaat ein landwirtschaftliches Vorzeigeprojekt nach dem Muster jüdischer Kibbuzim entstehen.
Trotz ungeheurer Schwierigkeiten führten deutsche und österreichische Juden auf der Karibikinsel die Milchwirtschaft ein, gründeten Lebensmittelläden, Agrarkooperativen, einen Sportclub, bauten eine Synagoge und ein Krankenhaus.
Hans-Ulrich Dillmann und Susanne Heim schildern die außergewöhnliche Geschichte dieses Siedlungsprojekts, in der sich ein Stück Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts spiegelt.

Pressestimmen

Souverän verknüpfen Dillmann und Heim in »Fluchtpunkt Karibik« Alltag und Politik. Auch wenn sie deutlich machen, dass die Siedlung letztlich am Willen der Exilanten scheiterte, die Dominikanische Republik als neue Heimat zu akzeptieren, zeigt ihr Buch zugleich, dass jüdische Flüchtlingsorganisationen damals kaum eine andere Wahl hatten, als das Angebot des Diktators Trujillo trotz seines zweifelhaften Rufs anzunehmen.
Jörg Giese, Rheinischer Merkur

Hans-Ulrich Dillmann und Susanne Heim haben eine wundersame und geradezu unglaubliche Geschichte aufgeschrieben und mit ihrem anrührenden Buch den jüdischen Flüchtlingen in der Karibik ein Denkmal gesetzt.
Cornelia Rabitz, Deutsche Welle

Die Autoren Dillmann und Heim haben in ihrer akribischen, detailgesättigten Studie gut lesbar die Geschichte der kleinen jüdischen Enklave Sosúa an der Nordküste der Dominikanischen Republik nachgezeichnet.
Hans Jochen Pretsch, F.A.Z.