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Der Mann hinter Adenauer
Hans Globkes Aufstieg vom NS-Juristen zur Grauen Eminenz der Bonner Republik
Erschienen: April 2009
Auflagenart: Neuausgabe
Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag
Format: 13,5 x 21,0 cm
Seitenzahl: 240
Abbildungen s/w: 2
ISBN: 978-3-86153-518-8
Reihe / Kategorie: Biographien/Porträts
Er war die Graue Eminenz in Adenauers Kabinett, heute ist er fast vergessen: Hans Maria Globke. Als Staatssekretär im Kanzleramt zog er im Hintergrund die Fäden, baute das Palais Schaumburg zur Machtzentrale aus und bestimmte die Personalpolitik. Globke kontrollierte die Finanzen der CDU, half beim Aufbau der Geheimdienste und holte einige von Hitlers Generälen in die Führungsspitze der Bundeswehr.
Derselbe Hans Globke hatte als Ministerialbeamter den Nationalsozialisten gedient, einen juristischen Kommentar zu den »Nürnberger Rassegesetzen« verfasst und gleichzeitig als gläubiger Katholik die Kirche mit wichtigen Informationen versorgt. Allen späteren Anfeindungen zum Trotz hat Adenauer seinen engsten politischen Vertrauten beschützt und ihn auch vor einem Auftritt als Zeuge im Jerusalemer Prozess gegen Adolf Eichmann, den Organisator des Holocaust, bewahrt.
Jürgen Bevers untersucht die ungewöhnliche Karriere Globkes und fragt nach den Ursachen für sein scheinbar widersprüchliches Handeln in der Nazi-Zeit und die einmalige Machtstellung in der Adenauer-Ära. Entstanden ist so eine kritische Studie über den legendären Staatssekretär wie auch über die Anfänge der Bundesrepublik.

Pressestimmen

Jürgen Bevers hat eine informative, facettenreiche Biographie vorgelegt. Sie wirft viele Fragen zum Verhältnis von Katholiken und Nationalsozialisten auf und beantwortet einige. Sein Buch kommt zur rechten Zeit: den bevorstehenden Jubelfeiern zur Gründung der Bundesrepublik versetzt es einen Dämpfer.
Conrad Lay, Deutschlandfunk (»Andruck«)

Für alle, die den Muff der ersten anderthalb Jahrzehnte der Bundesrepublik nicht miterlebt haben, ist die Biografie des Rundfunkjournalisten Jürgen Bevers über Den Mann hinter Adenauer eine interessant geschriebene Pflichtlektüre.
Harald Loch, Kölnische Rundschau

Wer war Hans Maria Globke wirklich? Dieser Frage geht Jürgen Bevers nach – mit der Attitüde des strengen Staatsanwalts und den Qualitäten des einleuchtend strukturierenden Erzählers.
Rainer Blasius, F.A.Z.

Das Bild vom ehemaligen NS-Juristen und späteren Staatssekretär im Bundeskanzleramt ist längst verblasst, doch nach der Lektüre gewinnt Adenauers Adlatus wieder Konturen. Der juristrisch geschulte Autor breitet das belastende Beweismaterial gegen ihn so akribisch aus, dass an der moralischen Schuld des ewig pflichtbewussten Beamten kaum gezweifelt werden kann.
Jörg von Bilavsky, Das Parlament

»...ein nützliches Buch, da es verstreute Informationen zu Globke zusammenträgt und in sehr gut lesbarer Form gebündelt präsentiert.«
Peter Krause, H-Soz-u-Kult

Der Journalist Jürgen Bevers hat unter dem Titel »Der Mann hinter Adenauer. Hans Globkes Aufstieg vom NS-Juristen zur Grauen Eminenz der Bonner Republik« eine höchst lesenswerte Studie veröffentlicht. (...) Anhand neuer Dokumente, darunter auch CIA-Akten, gibt Bevers differenziert und überzeugend Antwort auf die Frage, warum der der Kollaboration mit den Nazis unverdächtige Kanzler Adenauer gerade Globke zu seinem wichtigsten Mitarbeiter gemacht hat.
Stephan Reinhardt, SWR2 Buchkritik