ZEITGESCHICHTE ENTDECKEN

Portofreie Lieferung innerhalb Deutschlands

MENÜ

INFOMATERIAL

Vorschau Herbst 2017
Vorschau Frühjahr 2017
Gesamtverzeichnis

ddr-forschung.de
ddr-militaergeschichte.de
die-deutsche-kolonialgeschichte.de
folkszene-ddr.de
geheimnisvolle-orte.de
historische-reisefuehrer.de
laenderportraet.de
laenderreihe.de
lebenswelten-im-linksverlag.de
orte-deutscher-geschichte.de

Detailansicht

Sofort lieferbar
35.00 EUR
Wir empfehlen den Kauf in Ihrer Buchhandlung vor Ort! Einige Händler melden uns regelmäßig ihre Bestände. Jetzt aktuellen Lagerbestand in einer Partnerbuchhandlung überprüfen.

Leseprobe und Volltextsuche:

Titel weiterempfehlen:

Funktionen:
Kommentar an den Verlag senden
Titel per eMail weiterempfehlen
Druckansicht
Deutschland jenseits des Äquators?
NS-Kolonialplanungen für Afrika
Erschienen: September 2008
Auflagenart: Neuausgabe
Ausstattung: Broschur
Format: 16,5 x 23,5 cm
Seitenzahl: 216
Abbildungen s/w: 97
ISBN: 978-3-86153-500-3
Reihe / Kategorie: Schlaglichter der Kolonialgeschichte
1918 endete de facto die deutsche Kolonialgeschichte, nicht aber der deutsche Traum von Kolonien. So etablierte sich in der Weimarer Republik und - noch weitaus stärker - im »Dritten Reich« eine einflussreiche kolonialrevisionistische Bewegung. Die Wiedergewinnung der ehemaligen deutschen Kolonien, die mit neu zu erwerbenden Gebieten zu einem mittelafrikanischen Kolonialreich ergänzt werden sollten, wurde nicht nur propagiert. Spätestens ab 1936 / 37 gab es detaillierte Planungen für alle relevanten kolonialpolitischen Bereiche. Nach dem militärischen Sieg über Frankreich intensivierte man diese Planungen und machte sie zu einem integralen Bestandteil des deutschen Strebens nach der Weltherrschaft.
Die Kolonien sollten in erster Linie der ergänzenden Versorgung der deutschen Wirtschaft mit Rohstoffen und Kolonialprodukten dienen. Angesichts des erwarteten Arbeitermangels in Afrika erhoben viele Planer die Arbeits- und Sozialpolitik zum »Schlüsselproblem« einer künftigen Kolonisation.
Das Buch von Karsten Linne liefert erstmals einen umfassenden Überblick über die weitreichenden Kolonialplanungen im Nationalsozialismus auf dem Stand neuester Forschungsergebnisse.

Pressestimmen

Linne zeichnet ein eindrückliches Bild der hektischen Aktivitäten, die während des Zweiten Weltkriegs dem künftigen deutschen Kolonialreich galten.
Hans Jochen Pretsch, F.A.Z.

Mit seiner Untersuchung hat Linne einen bisher vernachlässigten Aspekt nationalsozialistischen Expansionsstrebens in den Mittelpunkt gerückt. Er kann belegen, dass zumindest bis zum Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 die Wiedergewinnung von Kolonien durchaus eine gewünschte Option war.
Günter Beyer, Das Parlament