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Armee des Volkes?
Militär und Gesellschaft in der DDR
Erschienen: November 2008
Auflagenart: Neuausgabe
Ausstattung: Hardcover
Format: 14,8 x 21,0 cm
Seitenzahl: 720
Abbildungen s/w: 52
Abbildungen farbig: 11
ISBN: 978-3-86153-478-5
Reihe / Kategorie: Militärgeschichte der DDR
Wie war es um die »Armee des Volkes« konkret bestellt, bestand tatsächlich eine Interessenidentität zwischen ziviler und militärischer Gesellschaft, wie offiziell behauptet wurde? Das Spektrum der Untersuchung reicht von der wehrpolitischen Mobilisierung über die Erfahrungen in den Kasernen bis zum Reservistendienst und zum Einsatz von Armeeangehörigen in der Landwirtschaft, auf Baustellen und in der Produktion.
Auf der Grundlage zahlreicher und zum Großteil bisher nicht veröffentlichter Archivalien, von Bild- und Filmdokumenten, empirischen Meinungsbefragungen sowie Zeitzeugenberichten zeichnet der Autor ein differenziertes Bild vom spannungsreichen Verhältnis von Militär und Gesellschaft in der DDR.

Pressestimmen

Matthias Roggs Buch ist – für eine militärhistorische Untersuchung – erstaunlich flüssig geschrieben. Der Einstieg in die ostdeutsche Kasernenwelt wird durch anschauliche Zitate, Fotos und Propaganda-Beispiele erleichtert. Fachleute finden in den Fußnoten zusätzliche Detailinformationen. Der Historiker schreibt ausgewogen und ohne Polemik, er verschweigt auch nicht, dass die NVA-Agitation bei jungen Männern teilweise erfolgreich war. Die fast 700seitige Untersuchung hat nur ein Manko: Es fehlt ein Schlagwortregister. Ansonsten bekommt der Leser eine scharfe Waffe in die Hand, die eine der letzten DDR-Legenden endgültig zerstört.
Jens Rosbach, Deutschlandfunk / »Andruck«

Matthias Rogg hat eine überzeugende Studie vorgelegt, die zu einem Standardwerk avancieren dürfte.
Marcus Sonntag, Archiv für Sozialgeschichte

Die bemerkenswert flüssig geschriebene Studie ist reichhaltig illustriert. Sie vermittelt dem Fachmann neue, bisher in den Archiven schlummernde Einblicke in den militarisierten DDR-Alltag. Sie ist trotz ihres Umfangs und ihres erschöpfenden wissenschaftlichen Apparates dem politisch interessierten Laien zu empfehlen.
Gunter Holzweissig, F.A.Z.