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Blutiges Edelweiß
Die 1. Gebirgs-Division im Zweiten Weltkrieg
Erschienen: März 2010
Auflage: 3.
Auflagenart: Bearbeitete Ausgabe
Erstveröffentlichung: Januar 2008
Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag
Format: 16,5 x 23,5 cm
Seitenzahl: 800
Abbildungen s/w: 194
Karten: 3
ISBN: 978-3-86153-447-1
Reihe / Kategorie: NS-Geschichte
Das Edelweiß war das Erkennungszeichen der 1. Gebirgs-Division der Wehrmacht, einer Elitetruppe, um die sich bald ein Mythos rankte. Noch jahrzehntelang galt das Edelweiß als Symbol »besten deutschen Soldatentums im Frieden und im Krieg«. In solcher Traditionspflege kamen die von der 1. Gebirgs-Division und dem übergeordneten XXII. Gebirgs- Armee-Korps während des Zweiten Weltkriegs verübten Kriegsverbrechen nicht vor, etwa die Ermordung Tausender jugoslawischer, griechischer und albanischer Zivilisten als Racheaktion nach Partisanenangriffen oder das Massaker an über 2000 italienischen Kriegsgefangenen auf Kefalonia.
Nach über 15 Jahren intensiver Recherche in Archiven und bei Zeitzeugen legt Hermann Frank Meyer erstmalig eine ungeschminkte Gesamtgeschichte der »Edelweiß«-Gebirgsjäger vor: von den ersten Einsätzen im Polen- und Frankreich-Feldzug über den Vorstoß in den Kaukasus, die Verbrechen in Südosteuropa bis hin zu den Nachkriegskarrieren von Gebirgsjägern in der Bundeswehr. Zugleich wird in diesem Buch auch der Lebenslauf von Hubert Lanz, dem ehemaligen Kommandeur dieser Division, geschildert. Im Nürnberger Prozeß als Kriegsverbrecher verurteilt, brachte er es später zum wehrpolitischen Berater der FDP und wurde Mitbegründer des bis heute existierenden Traditionsvereins »Kameradenkreis der Gebirgstruppe«.

Pressestimmen

800 Seiten stark, davon 120 Seiten Anmerkungen von hoher Aussagekraft, ein umfassendes Literaturverzeichnis, Orts- und Personenregister, vorbildlich ausgestattet mit Karten und Fotos, ist sein Buch ein Glanzstück sorgfältiger Recherche und Verlagsarbeit.
Winfried Vogel, Die Bundeswehr, 4/2008

Pressestimmen

Neben anderen, kleineren Publikationen der letzten Jahre ist es nun vor allem Hermann Frank Meyer und seiner umfassenden und sachlichen Darstellung der Geschichte dieser 1. Gebirgs-Division zu verdanken, dass mit dem unsäglichen Mythos von der Elitetruppe mit dem Edelweiß aufgeräumt wird.
Thomas Plaul, Saarländischer Rundfunk, SR 2 KulturRadio

In sachlichem Erzählstil zeichnet der Autor die Blutspur der Division nach, lässt keine Widerlichkeit aus, solange er sie belegen kann, und stellt ihr immer wieder die Schilderungen der Beteiligten gegenüber. Nicht nur die Brutalität der deutschen Angreifer raubt dem Leser dabei mitunter den Atem, sondern darüber hinaus die skrupellose Nüchternheit, mit der sie die Beteiligten beschreiben. (...)
Vorgelegt hat der Autor mit diesem Band eine der wenigen Gefechtsgeschichten eines Großverbandes der Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges samt dessen Rolle in der sogenannten (west-)deutschen Vergangenheitsbewältigung. Der naheliegenden Versuchung des moralisierenden Urteils hat er widerstanden und die Regeln der historischen Grundlagenforschung durchgehalten. (...) Ein Standardwerk, das Maßstäbe setzt.
John Zimmermann, Militärgeschichtliche Zeitschrift 67