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Leben nach dem »Prinzip links«
Erinnerungen aus fünf Jahrzehnten
Erschienen: August 2006
Auflagenart: Neuausgabe
Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag
Format: 13,5 x 21,0 cm
Seitenzahl: 480
Abbildungen s/w: 93
ISBN: 978-3-86153-405-1
Reihe / Kategorie: Biographien/Porträts
Hermann Weber, der Nestor der bundesdeutschen DDR-Forschung, und seine Frau Gerda haben als Linke in der Bundesrepublik ein politisch bewegtes Leben geführt: In den 1950er Jahren waren sie im Verdacht illegaler kommunistischer Tätigkeit vom Staat inhaftiert worden, während sie die früheren Genossen als Anti-Stalinisten ächteten. Mit undogmatischen Freunden bei den »Falken«, dem SDS, in den Gewerkschaften und bei der SPD versuchten sie sodann einen eigenständigen »Dritten Weg«, der sie immer wieder in Konflikt mit den vorherrschenden Denkmustern des Kalten Krieges brachte. Besonders heftig attackiert wurde Hermann Weber von der SED-Führung, der er mehrfach Geschichtsfälschungen nachweisen konnte. Sie setze daraufhin mehrere MfS-Spitzel im Westen auf ihn an.
Im Rückblick auf fünf Jahrzehnte persönlicher Erfahrungen und Begegnungen werden zugleich wichtige politische Schnittpunkte des 20. Jahrhunderts reflektiert.

Pressestimmen

Es ist eine spannende, eine linke Biographie, in der sich deutsche Geschichte nach 1945 in vielen wichtigen Fragen und Wendepunkten widerspiegelt.
Stephan Lorenz, Freie Presse

Das Buch von Gerda und Hermann Weber ist Autobiographie, Erinnerung, Zeitzeugenbericht und historische Analyse. (...) Sie schreiben in einer klaren, schnörkellosen, gut verständlichen Sprache, meinungsfreudig, eindeutig da, wo sie werten und urteilen. Ein opulentes Erinnerungsbuch, das vor Augen führt, wie Wort und Tat keinen Gegensatz bilden müssen.
Karl Wilhelm Fricke, Deutschlandfunk, Politische Literatur

Es ist beeindruckend, wie die Autoren - ohne großen methodischen Begründungsaufwand, aber überzeugend in der Durchführung - gewissenhaft und geradezu akribisch an die Erforschung des eigenen Lebens gehen, eingebettet in die entsprechenden gesellschaftlichen Bedingungen.
Noch etwas macht das Werk zur angenehmen Lektüre: Es ist frei von Selbstgerechtigkeit und nachträglicher Rechthaberei, bemüht sich vielmehr ohne jede Beschönigung, doch auch ohne Hass und Häme, darum, den früheren Weggefährten als Menschen gerecht zu werden. (...) So entstehen kleine, differenzierte, sensible Porträts und beiläufige Personenbeschreibungen von großer Eindringlichkeit.
Peter Brandt, UTOPIE kreativ, Heft 203