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Schützen und Helfen?
Luftschutz und Zivilverteidigung in der DDR
1955 bis 1989/90
Erschienen: Februar 2006
Auflagenart: Neuausgabe
Ausstattung: Hardcover
Format: 14,8 x 21,0 cm
Seitenzahl: 488
Abbildungen s/w: 15
Abbildungen farbig: 5
ISBN: 978-3-86153-400-6
Reihe / Kategorie: Militärgeschichte der DDR
Die zuletzt dem DDR-Verteidigungsminister unterstellte »Zivilverteidigung« zählte im Herbst 1989 etwa eine halbe Million ehrenamtlicher Mitglieder und war damit die personalstärkste paramilitärische Organisation im SED-Staat. In dem vorliegenden Buch werden erstmals Entstehung, Entwicklung, Strukturen und Aufgaben der Zivilverteidigung und ihres Vorgängers, des Luftschutzes, systematisch dargestellt. Sollten sie wirklich nur »schützen und helfen«, wie das Motto der Zivilverteidigung glauben machen wollte? Um dies beantworten zu können, hat der Autor umfangreiches, bisher nicht zugängliches Archivmaterial erstmals ausgewertet. Die Studie ordnet beide Organisationen in die Sicherheitsstrukturen und in die Geschichte des ostdeutschen Staates ein und analysiert die Versuche der SED, möglichst alle Lebensbereiche der Menschen in der DDR mittels Luftschutz und Zivilverteidigung zu durchdringen. Den Text veranschaulichen zahlreiche Organigramme sowie ein umfangreicher Bildteil.

Pressestimmen

Heitmann stellt die historische Entwicklung detailliert und gründlich recherchiert dar und ordnet sie in den politischen Kontext ein - innerdeutsch wie blockintern. Er hat in Archiven geforscht und Zeitzeugen befragt. Indes bietet er mehr als Organisationsgeschichte. Wie organisierte die SED ihre Herrschaft und welches Kriegsbild hatten die Spitzen der Partei- und Staatsführung? Sollten Luftschutz und Zivilverteidigung wirklich nur schützen und helfen, oder welche Absichten verfolgten die DDR-Machthaber von 1955-1989 mit diesen Organisationen tatsächlich, und welche Effekte hatten sie für den Staat und die Gesellschaft der DDR? Das sind die eigentlichen Fragestellungen des Buches, auf die der Autor seine Analyse der Zivilverteidigung, ihrer Strukturen, ihrer Kader, ihrer Organisation und ihrer Aktionsfelder projiziert.
Karl Wilhelm Fricke, F.A.Z.

Der Leser erhält ein umfassendes, facettenreiches Bild, in dem zahlreiche unterschiedliche Perspektiven Berücksichtigung finden. Das Wer erhält durch die fundierte Basis, das bislang unausgewertete, umfangreiche Quellenmaterial, den Charakter eines Pionier- und Standardwerkes.
Bernd Lemke, H-Soz-u-Kult