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Görings Reich
Selbstinszenierungen in Carinhall
Erschienen: September 2015
Auflage: 7.
Erstveröffentlichung: März 1999
Ausstattung: Broschur
Format: 21,0 x 25,0 cm
Seitenzahl: 208
Abbildungen s/w: 171
ISBN: 978-3-86153-392-4
Reihe / Kategorie: Geschichte in Bild und Text
Von der Existenz des Waldhofes Carinhall in der Schorfheide, etwa 65 Kilometer nördlich von Berlin, zeugt bis auf zwei Torhäuser nichts mehr. Gerüchte über den einstigen Prunk und geheime unterirdische Anlagen voller Kunstschätze, ein verklärendes Bild vom »guten Hermann« nähren jedoch den Mythos Carinhall. Längst ist der Ort zu einer dubiosen Wallfahrtsstätte geworden.
Als »Zweiter Mann« nach Hitler und Preußischer Ministerpräsident übernahm Göring bereitwillig die Repräsentation des Staates auf persönlicher Ebene, die Hitler nicht mochte. Hierfür ließ er sich - aus den teuersten Materialien und mit staatlichen Mitteln finanziert - seine Residenz Carinhall errichten, die durch die Erweiterungsbauten 1936/37 und 1939/40 zunehmend pompöser wurde. Hier traf er das diplomatische Corps, empfing zahlreiche Staatsgäste und verhandelte über die Geschicke Europas. Nach dem Zerwürfnis mit Hitler kompensierte Göring den Verlust seiner politischen Macht durch eine regelrechte Sammelwut und häufte in Carinhall wahllos Kunstschätze an. Kurz vor dem Einrücken der Roten Armee wurde der Waldhof Carinhall 1945 von deutschen Soldaten gesprengt, das Gelände in der Nachkriegszeit eingeebnet.

Pressestimmen

Der Band von Volker Knopf und Stefan Martens trägt erstaunliches Material zusammen, das man in solcher Fülle noch nie gesehen hat.
Jobst Siedler, Die Literarische Welt

Das seriös und akribisch recherchierte Buch gibt über Görings Residenz in einer Opulenz Auskunft, die seinem Gegenstand angemessen ist.
Augsburger Allgemeine

Den Autoren ist es gelungen, eine der umstrittensten und
widersprüchlichsten Gestalten der deutschen Geschichte in einer eindrucksvollen Dokumentation festzuhalten.
Eßlinger Zeitung

Mit ihrer eindrucksvollen Dokumentation der Bau- und Ereignisgeschichte der Residenz Görings in der Schorfheide wollen Knopf und Martens den auf fehlende Informationen und blanke Unkenntnis zurückzuführenden Mythos Carinhall zerstören. (...) Sie schildern ausführlich bis in die Details - nicht zuletzt anhand von Akten und mittels zeitgenössischen Fotos - Entstehung, Ausbau und Ende von Carinhall.
F.A.Z.

Erstmalig wird durch Volker Knopf die Geschichte von Carinhall rekonstruiert, darin eingeschlossen die unterschiedlichen Bauphasen, der Räumlichkeiten, die Sprengung und der Umgang mit dem Gelände samt Umgebeung nach 1945 bis in die 90er Jahre.
Stefan Martens schildert Görings Werdegang und den Verlust des politischen Einflusses bis zur letzten Selbstdarstellung im Nürnberger Kriegsverbrecherprozeß.
Die kritische Rekonstruktion - mit einmaligem Bildmaterial - analysiert als lehrreiche Lektion die Hintergründe des Mythos Carinhall.
Ostthüringer Zeitung

Der sorgfältig gearbeitete Band, auf langen Recherchen basierend, dokumentiert den Protz, welchen der zweite Mann im Nazi-Staat entfaltete. Diplomatenempfänge, Jagdgesellschaften, Führerbesuche, Trinkgelage, Familienleben - viele der historischen Bilder schlummerten bis anhin in den Archiven.
Facts