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El Negro
Eine verstörende Begegnung
Übersetzer: Verena Kiefer, Stefan Häring
Erschienen: März 2006
Auflage: 2.
Erstveröffentlichung: September 2005
Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag
Format: 12,5 x 20,5 cm
Seitenzahl: 240
ISBN: 978-3-86153-368-9
Reihe / Kategorie: Literarische Publizistik
In einem kleinen Museum im spanischen Banyoles entdeckt Frank Westerman 1983 ein seltsames Exponat: Auf einen Sockel genagelt steht dort ein ausgestopfter Mensch, ein namenloser Afrikaner. Der Autor macht sich auf die Suche nach der Herkunft des präparierten Leichnams und folgt dem Weg, den »El Negro« gegangen ist: von Afrika über Paris und Barcelona bis in die Pyrenäen.
Seine Recherchen zum Fall »El Negro« konfrontiert Frank Westerman mit eigenen Erfahrungen als Entwicklungshelfer und Journalist in Peru, Sierra Leone, auf Jamaika und in Südafrika. Entstanden ist eine literarische Reisereportage, verbunden mit eindrücklichen Reflexionen über unseren Umgang mit dem Fremden.
Das Werk erhielt 2005 den Preis für das beste Buch aus dem niederländischen Sprachraum und erlebte sechs Auflagen in sechs Monaten. Es erscheint zugleich in mehreren europäischen Ländern.

Pressestimmen

Es handelt sich um ein spannendes und ungemein lesbares Buch, das en passant kompetent in wichtige Themen und Debatten einführt. Die Leser dürfen Westerman bei seinen akribischen Recherchen nach Spuren und Indizien über die Geschichte El Negros gleichsam über die Schulter schauen. Sie begleiten ihn auf seinen Reisen durch die Welt, sitzen mit ihm in staubigen Archiven, lesen alte Briefe, teilen seine Freude über wichtige Funde und seine Frustration über nicht mehr auffindbare Dokumente. (...)
Westerman ist ein sehr (selbst-)kritischer und scharfsinniger Beobachter, aber glücklicherweise nie besserwisserisch noch moralinsauer.
Andreas Eckert, F.A.Z.

Ein spannender Bericht, eine politisch-historische Kriminalgeschichte.
Berliner Zeitung

Indem er seine Erfahrungen als Entwicklungshelfer
mit der Geschichte von El Negro zusammenführt und dadurch verschiedene
Facetten von Rassismus zusammenbringt, liefert Frank Westerman
wirkungsvolle Munition gegen Gewissheiten.
Gaby Mayr, Süddeutsche Zeitung

Westermans eindringliche Nachforschungen werfen ein beklemmendes Licht darauf, wie die Europäer in der vergangenen zweihundert Jahren die Afrikaner gesehen haben.
dpa

Eine fesselnde und aufschlussreiche Geschichte über den Umgang mit Fremden. Ein aktuelles Thema, sehr persönlich erzählt, das viel Stoff zum Nachdenken gibt. Frank Westerman ist ein hervorragender Erzähler. Er rekonstruiert nicht nur die historischen Ereignisse, die dazu geführt haben, dass ein Afrikaner ausgestopft im Museum landete, sondern schreibt vor allem über die Menschen, die er in den 15 Jahren seines Projekts trifft.
Susanne Nessler, Deutschlandradio Kultur

El Negro ist eine spannende Reisereportage mit vielen historischen Hinweisen und Erklärungen. Das Buch führt den Leser in sehr unterschiedliche Gegenden der Welt und konfrontiert ihn mit vielen Menschen aus sehr verschiedenen gesellschaftlichen Zusammenhängen. Während der Suche nach der Identität des Afrikaners zeigen konkrete Alltagssituationen in Südafrika oder in Spanien, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte hat, abhängig vom jeweiligen sozialen Umfeld und den persönlichen Erfahrungen.
Susanne Nessler, DeutschlandRadio Kultur

Von El Negro erzählt Westerman ohne süßliche Betroffenheit. Das Buch ist eine Art Wiedergutmachungsgeste - und entsentimentalisierend dennoch. Wenn Westerman seine Verspottung als whity auf Jamaika beschreibt oder das weiß machen von Schwarzen mit Milchpulver in Sierra Leone, dann kehrt das Schicksal El Negros wie im negativ eines Fotos wieder. es sind die stärksten Momente des Buchs: Sie machen klar, wie jene Politik und Geschichte, mit der die eigene Haut gefärbt ist, zugleich subjektiv und wertungsfrei erzählt werden kann.
Wilhelm Trapp, Die ZEIT

Westerman zeigt seinen Lesern die Wunden, Narben, Druckstellen unserer condition postcoloniale. Dabei schreibt er mit leichter Hand und ohne moralischen Imperativ. Und Westermans Buch böte vorzügliches Anschauungsmaterial für eine noch ausstehende Poetik der populären Nonfiction-Literatur: El Negro hat einen politisch-historischen gegenstand, ist zugleich aber auch eine Kriminalgeschichte in Reportageform und ein Sachbuch als Entwicklungsroman.
Renè Aguigah, Literaturen

Westerman macht aus dem namenlosen El Negro einen Knotenpunkt der Geschichte, in dem Weiße und Schwarze, Heutige und Gestrige, Leichenschänder und Präparate, auch Menschen und Tiere einander - wieder - begegnen.
René Aguigah, Literaturen

Es gelingt Westerman, nicht nur den Weg zu rekonstruieren, den El Negros Körper im 19. Jahrhundert genommen hat, sondern auch die gesellschaftlichen und rassenpolitischen Debatten, die diesen Weg begleiteten.
Ursula Trüper, taz

Ein fesselnder Text, der die Vorzüge von Essay und literarischer Reportage vereint. Der Autor wagt sich tief hinein in den Irrgarten abendländischen Denkens. Seine oft erschreckenden Funde im Fall El Negro illustriert Westerman mit eigenen Erfahrungen als Entwicklungshelfer auf Jamaica, in Peru und Sierra Leone. (...) Westermans jüngstes Buch mag politisch nocht sonderlich korrekt erscheinen, dafür ist es glaubwürdig, bildstark, persönlich, und es enthält ein Angebot: zur Debatte.
Uwe Stolzmann, Neue Zürcher Zeitung

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